



















Linda hat uns auf die Idee gebracht eine Spring Break Party zu feiern. Aber weil zum Frühlingsbeginn alle in alle Himmelsrichtungen verteilt waren, wurde daraus eher ein Summer Break. Was in diesem Jahr ohnehin kein Fehler war. Das Wetter war wieder einmal eine Punktlandung. Bis 2 Stunden vor Partyanfang hat es noch geregnet - doch dann kam plötzlich der blaue Himmel, jede Menge Sonnenschein bei angenehm sommerlichen Temperaturen und kompletter Windstille - ideale Terrassen- und Spritzpistolenbedingungen. Denn Wet T-Shirts gehören genauso zu einer ausgelassenen Spring Break Party dazu wie ein Pitcher Sangria. Den Kindern hat's gefallen - den kleinen wie den großen - und so wurde ausgelassen herumgespritzt was das Zeug hielt. Sehr witzig. Abends gab es dann noch in einer eigens eingerichteten Lounge für den Song Contest. Nach Mitternacht wurde dann noch auf Richards Geburtstag angestoßen und ein gemeinsames Happy Birthday angestimmt - und ein paar haben dann auch noch zum Mikro für ein paar Lieder Karaoke gegriffen. Sehr ausgelassen und lustig unser Fest.
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Wieder einmal alle in unserer Hausgemeinschaft vereint und aus allen Himmelsrichtungen zurückgekehrt. Zeit für ein Zusammentreffen das von Matthias wunderbar organisiert wurde. Schön wieder einmal alle hier zu treffen und voller erlebter Eindrücke wird auch besonders angeregt geplaudert. Und unser Musikprojekt manifesteirt (in Venedig entdeckt - heute und hier bereits wunderbar angenommen). Dabei geht es darum, dass man von Freunden ihre persönliche Top10 Musik-Hitlist bekommt. Aus dem ganzen Leben - nur 10 Songs - nicht mehr und nicht weniger. Ein spannendes Experiment. Einige meinen, sie hätten sie schon parat - wir zum Beispiel müssen erst mal genau überlegen. Zu groß ist die persönlich Auswahl. Was sind eure 10 Songs die euer Leben begleiten und bei denen ihr Gänsehaut bekommt? Überlegt euch das mal - gar nicht so einfach.
(Erlaubt ist übrigens alles - ob Jazz, Klassik, Pop oder Kirchenmusik - aber jeweils immer nur 1 Track. Also eine ganze Wagner-Oper gilt zum Beispiel nicht! Und es dürfen auf keinen Fall mehr als 10 sein. Zu Weihnachten gibt es hier dann unsere Top 10 - aber bis dahin wird noch sehr viel Musik - bewusst - gehört)
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Aber wir kommen sicher wieder. Auch diesmal war unser Kurzurlaub ein voller Erfolg. Mit dem Wetter hatten wir ein super Glück, denn in den kommenden Tagen bis Pfingsten (wo ja wahrscheinlich viele nach Venedig gondeln) soll ein riesiges Adria-Tief für jede Menge Regen und auch Überschwemmungen sorgen. Doch wir genießen noch unseren letzten Tag und haben wieder durchgehend Sonnenschein. Gestartet wird mit ein paar Pasticchio auf unserem Balkon - und dann gibt es wieder ein wenig Kultur. Im Palazzo am Canal Grande - dem Ca Rezzonico - schlendern wir durch die sich leicht bewegenden Räumlichkeiten - mit Installationen von Murano und Venini zwischen antiken Möbeln und Malereien. Und sehr vielen schönen und interessanten Gemälden. Gemütlich und genüsslich lassen wir dann unseren letzten Tag ausklingen und wagen noch einen Abstecher in unsere Bretter Bar (Bistrot ai do draghi - die erst vor 2 Monate aufgesperrt hat und ein echter Tipp ist) wo wir von Stefano verwöhnt werden. Mittlerweile kennt man sich und plaudert nett miteinander. Und auch viele der anderen Gäste kommen immer wieder. Die Bar ist ein bunter Melting Pot von Studenten und auch etwas älteren Leuten (wie wir
) - aber genau das macht den Flair auch aus.
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Einmal muss es unbedingt sein - zumindest. Man muss sich aber darauf einlassen und nichts besonderes erwarten. In der weltberühmten Bar am Canal Grande schlürft man einen Bellini der in einem interessanten kleinen Glas gereicht wird. Die Bar ist recht überschaubar und es wimmelt von Kellnern. Touristen in Shirts und kurzen Hosen werden abgewiesen - dafür ist es inmitten des draußen herrschenden Trubels ziemlich ruhig. Und das Publikum recht alt (wir haben den Schnitt deutlich nach unten gebracht
). 2 Runden Bellini sollten es unbedingt sein - vielleicht bestellt man sich auch noch einen Teller Carpaccio dazu (wir haben darauf verzichtet weil wir noch einen anderen kulinarischen Wegpunkt vor hatten) - aber einmal müssen wir das hier unbedingt mal probieren. Lasst den Kopf draußen - nicht aber das Geldbörserl. Denn Spaß macht es hier nur, wenn man einmal nicht aufs Geld schaut und einfach nur Ort und Zeit genießt.
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Nein - nicht das Wetter - das zeigte sich wieder von seiner besten Seite. Simply perfekt für einen Städteurlaub. Sonnig, blauer Himmel und sehr angenehme Temperaturen - sowohl im Schatten als auch in der Sonne (durch ein leichtes Lüftchen) - einfach nur traumhaft. Unser Frühstück haben wir heute in einer kleinen Osteria eingenommen und dabei die Erkenntnis bekommen, dass man hier in Venedig ein Glas Ombre (kleiner Wein aus einem Fass im Schatten) auch schon gerne am Vormittag genießt. Wir haben uns mit einem Cappuccino, einem Glas Prosecco (ok - es waren mehrere - aber immer nur eines nach dem anderen) und ein paar Brötchen (das mit Lardo war ein absoluter Traum - yummi) in den Tag gebruncht. Danach ging es über die Rialtobrücke und ein wenig Shopping Richtung Marktplatz. Uns weil kaum Touristen anstanden, sind wir auch in den Markusdom gegangen (inklusive Museum). Eine sehr düstere Angelegenheit. Nach so einem kleinen Kulturabstecher ging es an den Gondeln vorbei (so eine Fahrt haben wir noch immer nicht geschafft) - und weil Harrys Bar nicht weit ist - wollten wir hier auch einmal vorbei schauen um den weltberühmten Bellini zu kosten. In der kleinen (und recht unscheinbaren Bar) zahlt man dafür 16,50 Euro - geschmeidig - was uns aber nicht von einer weiteren Runde ("un altro giro") nicht abhielt - wenn schon, dann richtig. Auf ein Essen haben wir aber verzichtet - obgleich angeblich auch das Carpaccio (Bellini wie Carpaccio sind ja nach 2 berühmten italienischen Malern benannt) hier in den 50er Jahren erfunden wurde. Jetzt wollten wir noch am Kanal in unsere 1-Euro Bar (die haben wir so genannt, weil es hier Brötchen und kleine Häppchen um jeweils einen Euro gibt - das Glas Wein ist inzwischen auf 2 Euro angestiegen) auf ein paar Gläschen Ombre gehen. Die genießt man bei wunderbaren Wetter am besten an der Mauer vor dem Lokal wo sich gefühlt halb Venedig trifft. Ab und zu gleitet eine Gondel vorbei oder es landet ein Feuerwehr-Boot und holt sich ein Eis (keinen Ombre!) im daneben gelegenen Eisgeschäft (unscheinbar - aber wirklich gutes Eis gibt es hier).
Nach ein paar Stunden Verweildauer ging es zum nahegelegenen Heimat-Platz S. Margarita auf eine kleine Stärkung, die aus Pasta und Venezianischer Leber bestand. Irgendwo im Magen hat das dann doch noch Platz gefunden. Und weil unsere 'Bretter Bar' zwischen der Osteria und unserem Apartment liegt - wurde hier auch noch einmal eingekehrt. Ein verrückter Tag der nur aus Essen und Trinken bestand - vielleicht war aber gerade deswegen so ungemein lustig. Genau das Venedig das wir so lieben. Cheers!





