




Überall kommen ja nun die Lokale mit ihren (meist sehr weiblichen und rosa-lieblichen) Delikatessen und Produkten. Ist das der Gegentrend zur angespannten Wirtschaftslage - dass wir uns nach den netten und angreifbaren Dingen des Lebens sehnen? Neben Cupcakes, duftenden Seifen, Torten, Bäckereien, .... sind auch die Cookies im Vormarsch. Wie hier im neu eröffneten Laden FUNNY COOKIES in der Lerchenfelderstraße 19.
Scheinbar gibt es hier alles in Pastelltönen - verzierte Kekse sowie klein Gehäkeltes und Gebasteltes für jeden Anlass. Uns gefällt das Geschäft - auch, wenn wir uns im Grunde etwas anderes erwartet hätten ![]()
Auch eine Rarität: auf der Webseite von Funny Cookies gibt es noch ein Gästebuch - und dafür keinen Facebook-Link. Kleiner Tipp: Hier könnte man sicher noch nachbessern - man will ja auch eine gewisse Reichweite erzielen. Siehe Erfolgsvorbild Cupcakes, die mittlerweile durch die sehr persönliche und super gelungene Facebookbetreuung schon mehr als 20.000 (!!!!!) Freunde haben.





Jetzt wurden die Zweige mit Masking-Tape verschönert und ein wenig Farbe in die Wohnung gebracht. Was einst der Osterstrauß war steht nun als kleiner Harlekin-Strauch in der Wohnung und kann weiters behangen und geschmückt werden. So wurde daraus eine kleine Installation.
© Irina Werning

© Irina Werning

© Irina Werning

© Irina Werning

© Irina Werning

© Irina Werning

© Irina Werning
Diese Fotoserie ist eine grandiose Idee die Zeit festzuhalten und zu veranschaulichen. Ein Projekt der argentinischen Fotografin Irina Werning zeigt dabei Jugendfotos, die nach dem vergehen einer mehr oder weniger großen Zeitspanne nochmals nachgestellt wurden und in Farbe und Stil an die ursprünglichen Bilder angepasst wurden. Dadurch entsteht eine spannende Irritation - Zeit wird auf einmal spürbar - und das mit ganz simpler Technik (mehr Bilder noch auf der Webseite der Fotografin)







Bunt, kinderfrei, anders, NENIsiert, beleuchtet und DJ-beschallt. So stellt man sich bei dem neuen Konzept vor der Votivkirche den neuen hippen Standort zum partizipieren am vorweihnachtlichen Punschgeschäft vor. Und vieles davon könnte uns auch begeistern - das tatsächliche Ambiente zwischen von innen beleuchteten Plastikcontainern ist aber leider nicht so prickelnd, wie es bei den Bewerbungen im Vorfeld aussah - und das rundherum ist unaufgeräumt und schaut aus wie auch einer Baustelle wo die Baracke kurzerhand mal zur Disko umfunktioniert wurde.







Der Karlsplatz ist weitläufig und der Weihnachtsmarkt sehr groß. Und weil es in der Stadt schon viele sehr große Märkte gibt, hat man sich hier für ein etwas anderes Konzept entschieden. So ist im zentralen (leeren) Teich ein großes Areal für Kinder aufgebaut und bildet so das Zentrum. Mit viel Stroh, Ponyreiten und Sterne basteln können die Kinder hier herum tollen, während die Eltern versuchen sich von ihren Sprösslingen geistig zu entfernen und zu entspannen - was mit nichten funktioniert, denn ständig hat man die Angst, dass einem das Kind abhanden kommt. Aber man kann sich zumindet der Illusion hingeben.
