





Gute Idee: Bei dieser Schokolade nennt man die Leidenschaft mit Sprüchen beim Namen. Und hat so ein sehr feines Packaging geschaffen. Ob die Schoko auch gut schmeckt, konnten wir leider nicht testen - würden wir aber sehr gerne
- einfach, um unsere Körper ein wenig mehr zu 'enrichen'.







Tartelettes sind schon was Feines - und eine französische Spezialität. Aus feinem und lockerem Mürbteig ist es meist schwer sie mit den fruchtigen und cremigen Auflagen tadellos in den Mund zu befördern. Und weil der Belag bei den Tartelettes so vielseitig sein kann, ist auch meist für jeden was dabei. Ob Schokoholics oder Fruchttiger, hauchzart oder bombig die Variationen sind ungezählt.
In vielen Wiener Konditoreien finden sich solch französische Abwandlungen - meist mit einer gesunden Prise österreichischer Überarbeitung - also etwas mehr Creme und noch mehr Frucht. Was aus den Tartelettes dann feine kleine und gut schmeckende Küchlein macht. Aber Tarte ist eben Tarte. Und dem hat sich das *tart'a tata in der Lindengasse angenommen und verkauft diese in vielen Variationen. Alle wohlschmeckend und wunderbar anzusehen. Mir war der Teig leider ein wenig zu fest - vielleicht lag es aber auch daran, dass ich die Tartelettes erst abends kaufte. Sonst aber 1A und ein Renner bei den Gästen. Mit rund 3,50 - 4€ muss man kalkulieren - also eher nichts für größere Runden. Aber wer den Backofen scheut, der ist hier richtig. Und auch uns schmecken sie besser als die Cupcakes, die nun überall aus dem Boden sprießen. Die zwar auch alle super nett anzusehen sind, aber halt doch galliger und fettiger sind.
Das *tart'a tata ist ein nettes Gassenlokal in den Lindengasse 35 (7. Bezirk) mit einem kleinen Garten davor und hat Dienstag bis Samstag von 08.00 bis 19.00 Uhr und Sonntag von 09.00 bis 14.00 Uhr geöffnet.
In der aktuellen Ausgabe von 'jamie' (Kochmagazin von Jamie Oliver mit immer wieder schönen Rezepten und Inspirationen) haben wir dieses Rezept entdeckt und auch gleich ausprobiert. Die Kombination aus viel Schokolade und selbstgemachtem Karamell mit Seasalt hat es uns angetan - und das Ergebnis muss sich auch wirklich nicht verstecken.
Zutaten:
Für den Teig > 250gr Butter (ungesalzen), 250gr 70% Schokolade, 150ml Espresso, 225gr Mehl, 250gr Gelbzucker, 250gr Brauner Zucker, 50gr Kakaopulver, 100ml Buttermilch, 4 Eier
Für die Karamell-Sauce > 200gr Zucker, 75ml Schlagobers, 50gr Butter, 1 Teelöffel Seasalt (wir haben gleich die doppelte Menge gemacht und den Rest fürs nächste Mal in ein Glas gefüllt. Das spart dann etwas Zeit und Kochgeschirr und lässt sich wunderbar aufheben.)
Für die Schokoladen-Ganache > 100gr 70% Schokolade, 100ml Schlagobers.
Anbei die Zubereitung. Das Ergebnis: ein wirklich gehaltvoller aber super schmeckender Kuchen der nicht nur gut aussieht und jede Menge Personen (16-18) satt macht, obwohl er gar nicht so groß ist ![]()

Den Zucker mit 50ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. (Immer leicht umrühren - aber Achtung dass es nicht spritzt - der Zucker wird wirklich sehr heiß!)

in der Zwischenzeit die Butter in kleine Würfel schneiden.

Wenn der Zucker eine braune Farbe erreicht hat vom Feuer nehmen und dann schnell das Schlagobers und die Butterwürfel einrühren und zu einer cremigen Masse (Sauce) verrühren. Das schäumt anfangs sehr - der Topf sollte also groß genug sein, damit der

In den fertigen Karamell dann noch das Meersalz einrühren (je nach Geschmack - aber da das ganze dann in den süßen Kuchen kommt, darf es ruhig einen Tick salziger sein.

Gelber und Brauner feiner Rohrzucker sorgen für ein noch molligeres Geschmackserlebnis.

Die Eier schaumig rühren, Zucker, Buttermilch, weiche Butter und Schokolade cremig rühren. Mehl mit etwas Backpulver (halbes Bäckchen) und einer Prise Salz sowie dem Kakaopulver gut verrühren und dann in die Masse einrühren.

Die Masse in 2 Tortenformen (ca 22cm Durchmesser) geben und bei 150°C im vorgeheizten Rohr für 70-80 Minuten backen.

Stürzen und komplett erkalten lassen (sonst schmilzt die Ganache)

Für die Schokoladen Ganache schneidet man die Schokolade in kleine Würfel.

In einem Topf erhitzt man das Schlagobers (bis kurz bevor es kocht).

Dieses kommt dann auf die Schokostückchen - eine Minute warten und dann mit einem Kochlöffel zu einer flüssigen Creme verrühren. 1 Drittel auf einen (den unteren) der Tortenböden verstreichen. Den Rest mit einer Rührmaschine sehr cremig und luftig au

Auf den unteren Tortenboden dann das Karamell verteilen - zweiten Boden darauf setzen und mit der fertigen Ganache und etwas weißer Schokoladeraspel verzieren.

Voilà - fertig ist die wunderbare Schokoladenbombe. Wir haben oben ganz mutig noch etwas Meersalz draufgestreut - und es hätte für unseren Geschmack sogar noch etwas mehr sein dürfen. Gerade diese Kombination aus Schokolade, Zucker, Karamell und Meer
Diese süßen Schnauzer machen nicht nur vor dem Mund Spaß sondern auch im Mund. Hergestellt werden sie von der spanischen Schokoschmiede Chocolat Factory mit Sitz in Barcelona. Es gibt sie in unterschiedlichen Formen und Geschmacksrichtungen, haben dadurch zwischen 20 und 55 Gramm und einen Kakaoanteil bis zu 60%.
Wer also mal wieder durch Barcelona flaniert kann ja mal hier einen Abstecher vorbei machen:
C/ Majó 7, Sant Cugat del Vallés, Barcelona (Tel. 936748839)
Geöffnet am Montag von 17:00 bis 20:00 und Dienstag bis Samstag von 10:00 bis 13:30 und 17:00 bis 20:30.

Hier sieht man ganz gut das Größenverhältnis der Schokobärte.




Vor kurzem war ich mal wieder bei Schokov und nach ein paar Neuerungen Ausschau zu halten. Und da sind mir diese Schokoladenmurmeln ins Auge gestochen. Circa in der Größe eines Pingpong-Balls allerdings mit sehr netten farbigen Verzierungen. Also miteingepackt und für euch verkostet. Eine 3-er Schachtel kostet Euro 4,60. Dafür bekommt man 3 Kugeln in unterschiedlichen Dekors (scheint bedruckt zu sein) mit rund 27 Gramm weißer Schokolade. Was für 100 Gramm Schokolade rund 17 Euro machen würde (!!).
Vielleicht wäre man bereit soviel Geld dafür auszugeben, wenn es sich um höchstwertig Schokolade mit einem sehr hohen Kakaoanteil handelt. Hier ist die Grundlage allerdings weiße Schokolade (was wir zur Ehre aber sagen müssen, dass wir das schon beim Kauf wussten) mit rund 33% Kakaoanteil - dafür umso mehr Kakaobutter, Zucker, Milchpulver und Saccherose. Hinzu kommt dann noch Dekorfarbe in E129, E171 und E172.
Der Geschmackstest war dann besonders ernüchternd. Noch viel enttäuschender war die Tatsache, dass die Kugeln wirklich nur hohl waren und keinerlei Fülle verborgen hatten. Wäre doch fein, wenn sich darin eine Erdbeercreme oder etwas ähnliches befunden hätte - aber Fehlanzeige.
Was bleibt also übrig um was Positives über diese Schokokugeln zu sagen? Gut, sie sehen nett aus (deswegen habe ich sie ja auch gekauft). Und vielleicht als Geschenk- oder Tischdekoration kann man sie sich auch noch vorstellen. Zuckersüß und innen hohl ist aber die Kehrseite der Medaille. Würde ich nicht einmal als Mitbringsel verwenden - denn außer dem vordergründigen optischen Genuss (Ahhh - Ohhh) bleibt nicht viel. Wenn sie wenigstens in Hälften kämen, dann könnte man sie selbst noch füllen ... Aber bei dem Preis? Man kann es drehen und wenden wie man will. Absolut unnötig. Finger weg!
