

IOTA ist ein Kartenset des amerikanischen Designers Joe Doucet der sich bei seiner Arbeit immer wieder auf Bedeutung und Nachricht konzentriert. Dabei entstehen meist sehr minimalistische Entwürfe für Objekte des täglichen Gebrauchs. Diese reichen von Architektur über Einrichtung bis eben auch zum Design hin.
Das Kartenset IOTA entstand mit der Idee, wieviel man bei so einem gelernten Objekt wegnehmen kann um dennoch ein spielbares Set zu bekommen. Und es ist auch gelungen und sieht sehr fein aus. Die Rückseiten der Karten bestehen aus einer einfachen Diagonalen Linie - die Spielseiten hingegen mit sehr minimalistischen Grund-Symbolen, die die bekannten Symbole Herz, Pik, Treff und Karo ersetzen.
Joe Doucet wird IOTA mit anderen seiner Werke während seiner Play Ausstellung bei Wanted Design in New York vom 17. bis 20. Mai 2013 vorstellen.

Da fragt man sich schon? Heute habe ich aus gegebenen Anlass wieder einmal auf eine kleine Point & Shoot Hosentaschenkamera zurückgreifen wollen. Genauer gesagt auf eine Casio Exilim EX-N1. Und siehe da - das Bildergebnis ist eine absolute Katastrophe. Meine Erwartung war, dass es mit einer größeren Linse und auch besseren Auflösung bei idealen Lichtbedingungen doch in jedem Fall besser sein muss, als das Ergebnis einer Smartphone Kamera (also mal abgesehen von denen der Nokia-Lovers, die auf deren genialen Linsen abfahren
)
Gut - die Casio Exilim EX-N1 ist eine Werbegeschenk von SKY und im Handel für rund 79€ erhältlich - aber wer bitte braucht so eine Kamera, wenn sie selbst bei wunderbaren Lichtbedingungen kein besseres Ergebnis liefert als jede normale Handicam - da fühlt man sich doch 'verarscht'. Sollte nicht so eine Company wie Casio, Canon, Nikon und Co - die sich Fotoqualität auf die Fahne heften - auf keinen Fall ein Produkt im Sortiment haben, welches zumindest gewissen Qualitätsansprüchen genügt?
Ein Quickcheck auf deren Webseite zeigt immerhin, dass man selbst im Hause Casio nicht viel positives über die Bildqualität berichten kann. Da spricht man lieber von den poppigen Farben des Gehäuses sowie die technischen Details von Sensor und Linse. Aber kaum ein Wort wird hier über die Bildqualität verloren. Traurig ist es dennoch, dass eine Kamera die nicht mehr machen muss als ein Foto bei Idealbeleuchtung, im Jahr 2013 nicht mal zumindest ein feines wie auch halbwegs passables Bild besser als das einer Minilinse in einem 6mm dicken Smartphone liefert.
Simply crap!





Gestern wurde in Wien von JTI (Japan Tobacco International) Ploom erstmals weltweit präsentiert. (Hier ein paar Bilder von der Präsentation) Ploom soll als neue Art des Tabak-Genusses etabliert werden und stellt ein System dar, welches stark an jenes von Nespresso erinnert. Denn das 'Rauchgerät' entspricht der Kaffeemachine und die Tabak-Pods sehen auch den Nespresso Kapseln sehr ähnlich. Mit einem sehr ansprechendem Design - vom Logo bis zur Verpackung - wird man wohl eher eine gewisse Lifestyle-Gruppe ansprechen. Ob es auch die Gruppe der Raucher erreicht und damit dem Rauch-Genuss einen neuen Twist geben kann, wie sich das wohl JTI wünscht, bleibt abzuwarten.
Denn Ploom ist keine E-Zigarette (die meist mit irgendwelchen nikotinangereichterten Flüssigkeiten Dampf erzeugen) sondern dem Tabakgesetz unterliegende Rauchform. So wird der Vertrieb auch (im Moment ausschließlich) über Trafiken erfolgen können. Und auch alle andere Maßnahmen um den Tabakkonsum einzuschränken greifen bei Ploom. Man darf nicht in Nichtraucherzonen Ploomen, auf den Packungen sind strenge und deutliche Gesundheitswarnungen angebracht und auch Werbung darf der Konzern ausschließlich in Trafiken für Ploom machen.
Für letztere Gruppe (die Trafikanten) scheint es aber schon auch eine interessante Ergänzung mit Hoffnungspotenzial für Umsatz zu sein, weil die Gewinnspannen hier noch relativ hoch zu sein scheinen. Doch was hilft die beste Spanne, wenn die Zielgruppe das Produkt nicht findet? Und diese Frage wird aus heutiger Sicht schwer zu beantworten sein. Vom Design und den Tabak-Kapseln mit deren bunten Farben spricht es wohl eher Frauen und eine urbanere Lifestyle-Gruppe an. Und sicher auch rauchende Early-Adopter, die gerne mal was Neues probieren. Für uns als Nichtraucher ist es schwer den Genuss zu vergleichen. Freilich paffen wir auch ab und an mal eine Zigarre - lieben dabei aber gerade den herben Geschmack. Und bei uns ist das Nikotin ja eher ein unangenehmer Nebeneffekt. Denn wenn man Rauch und Nikotin nicht gewöhnt ist, diesen dann aber meist in Kombination an einem genussvollen Abend mit ein paar alkoholischen Getränken konsumiert, dann spielt es im Körper ganz schön Granada. Ist zumindest bei mir so - deswegen überlege ich mir das schon sehr genau und habe meine letzte Zigarre glaube ich vor 2-3 Jahren genossen.
Und wir können den Rauch auch nicht inhalieren. Denn sofort stellt sich ein Hustenreiz ein. Für einen Raucher ist das bestimmt kein Problem. Der Geschmack und das Erlebnis, welche aus dem Tabak-Dampf (keine Verbrennung - und daher auch weniger Teer oder andere Verbrennungspartikel) entstehen ist aber sicher ein anderes als bei einer Zigarette. Doch das Nikotin ist allemal vorhanden (wie wir sogar schon beim Paffen gemerkt haben).
Bei der gestrigen Vorstellung haben viele Geploomt und dennoch war keine verrauchte Stimmung. Denn der Dampf entsteht ja vor allem dann, wenn man auch daran zieht und die Luft wieder ausbläst. Während ja sehr viel der Zigaretten und Zigarren einfach auch zwischen den Zügen verbrennen. Ploom hingegen kann man auch nach nur 2 Zügen wieder 'abschalten' und später weitersuchen. Ideal wohl für viele Raucher, die mal auf die U-Bahn warten und der Zug dann genau immer dann ankommt, wenn die Zigarette angezündet wurde. Etwas Planung braucht Ploom aber dennoch. Denn bis man den ersten Zug nach dem einschalten machen kann, braucht es rund 30 Sekunden.
Ein Kapsel soll rund für 10 Minuten Tabakgenuss reichen und muss dann durch eine frische ersetzt werden. Eine ganze Packung mit Pods (die es Sortenrein beziehungsweise auch als Multipack geben wird) hat wohl 10 oder 12 Stück und wird rund 5 Euro kosten. Das Basisgerät gibt es anfänglich in 2 Farben (Slate/Dunkelgrau und Weiß - leider nur in Plastik), wird mit einem wieder aufladbaren Akku samt Ladestation geliefert und ist in einer wirklich eleganten Verpackung für rund 24 Euro in der Trafik zu beziehen.
Sicher eine interessante Ergänzung für den Raucher - vielleicht auch jemanden, der im Grunde vom Rauchen wegkommen mag und sich daher dem Ploomen zuwendet. Ansprechend aussehen tut es auf jeden Fall. Und Verpackung und Kult ist ja heute auch ein wichtiges Verkaufsargument - was wir nicht negativ meinen und welchem wir selbst auch immer zugeneigt sind.






Gute Idee: Bei dieser Schokolade nennt man die Leidenschaft mit Sprüchen beim Namen. Und hat so ein sehr feines Packaging geschaffen. Ob die Schoko auch gut schmeckt, konnten wir leider nicht testen - würden wir aber sehr gerne
- einfach, um unsere Körper ein wenig mehr zu 'enrichen'.







Alles immer und überall online teilen. Durch die technologische Entwicklung wird so ein menschliches Grundbedürfnis - sich mitzuteilen und ständig zu messen bzw. Feedbacks zu bekommen - mittels diverser Online-Technologien (Facebook, Instagram & Co) sowie der Verbreitung von Smartphones immer einfacher zu befriedigen. Ich seh' ich seh' was du nicht siehst. Oder: ich erleb' ich erleb' was du nicht erlebst. In diesem Fall aber eher: Ich ess' ich ess' was du nicht isst! Inhalt muss einfach her - und Essen ist dabei ein sehr beliebter. Manchmal auch unter dem Titel 'Foodporn' zusammengefasst, hinter der die Leidenschaft steckt, schön inszenierte Gerichte mittels Fotografie für die Nachwelt aufzuheben. Als quasi Bildertagebuch vom wachsenden Speckgürtel.
Essen bietet sich förmlich an. Immerhin kommen wir täglich damit in Kontakt. Und wir verbinden meist gute Erlebnisse (und nur im schlimmsten Fall die reine Sättigung) damit. Es läuft außerdem nicht weg, wartet dampfend geduldig vor der Linse und je nach Lokal, wird es auch von entsprechenden Foodsylisten (aka begnadeten Chefköchen) in Szene gesetzt. Leider sind nur noch Blumen zu fotografieren (was ja auf Facebook, Instagram und Co auch gerne immer wieder anzutreffen ist) - schon etwas schwieriger sind Katzen und Hunde - weil sich die dummen Biester auch immer wieder bewegen müssen.
Wo auch immer eine Kamera gezückt wird, ist eine weitere meiste nicht weit entfernt. Und so kann man schnell vom Motivjäger zum Gejagten werden. Wir hier auf diesem witzigen Blog zusammengetragen ist.
