Technik

Rhabarber - rot, saftig, knackig

vergrößern
2016 02 04 rhabarber sousvide 1
DESKTOP: Klick aufs Bild zeigt größere Version

Soviel hab ich mich noch nie mit Rhabarber beschäftigt

Veröffentlicht am 17. March 2016 von Roman

Vor ein paar Wochen wurden wir von Lola - einem neuen Kochmagazin von Gusto - eingeladen, um uns für die Erstausgabe des Magazins als Foodblogger fotografieren zu lassen. Wir - das waren einige bekannte wiener/österreichische Foodblogger, und darunter natürlich auch einige für uns schon bekannte Namen und Gesichter. Warum nicht, dachte ich mir. Als Thema wurde Kochen und Rezepte mit Rhabarber ausgewählt, weil es von der Jahreszeit bei Erscheinungstermin passen würde. Um mich ein wenig vorzubereiten, haben wir auch einen schönen Bund Rhabarber zur Verfügung gestellt bekommen. Aber nun ging erst so richtig die Auseinandersetzung mit dem Thema an.

Rhabarber mag ich ja grundsätzlich. Allerdings macht man sich meist gar nicht soviel Gedanken darüber. Schnell einmal ein Kuchen mit dem süß/säuerlichen Stangengemüse oder vielleicht ein Kompott. Aber was sonst damit anfangen? Und wenn 10 oder 12 bekannte Foodblogger sich diesem Thema widmen, dann muss das Rezept schon ein bisserl was können. Und für ein Fotoshootings sollte die Sache dann auch noch gut aussehen. Und da sind wir schon bei der nächsten Herausforderung. Das Aussehen.

Frisch ist Rhabarber ja mit der schönen kräftigen Farbe ein Hingucker. Aber dann wird er meist geschält (weil die schale gerne sehr faserig ist und man das ja nicht unbedingt zwischen den Zähnen als Zahnseide haben möchte) und es bleiben nur noch blassgrüne Stangen übrig. Wenn die dann erst mal gekocht oder im Teig gebacken werden, dass wird daraus eine irgendwie undefinierte braun-matschige Pampe, die doch recht unansehnlich ist. Also habe ich mich auf eine kulinarische Erkundungstour durchs Internet gemacht und schnell gefunden, was denn die Basis für meine Zubereitungsart sein wird:

Rhabarber - sous vide


Das kennen wir ja schon vom Spargel. Den bereiten wir, seit wir Sous Vide kennen und haben, fast ausschließlich so zu. Bei Sous Vide kommen die Nahrungsmittel in ein exakt temperiertes Wasserbad. Damit die Wärmeübertragung gleichmäßig ist und sie nicht direkt im Wasser schwimmen, werden sie zuvor in einen Plastikbeutel gegeben und hier ein Vakuum erzeugt. Dann schwimmen sie im Wasserbad auch nicht obenauf. Klingt nach ziemlich hohen technischem Aufwand. Stimmt. Aber wenn man schon mal alle Gerätschaften zuhause hat, dann ist das keine Hexerei mehr und diese Technik lässt sich auch für viele andere, auf den Punkt gegarte Speisen einsetzen und kann sich als wirklich sehr praktisch erweisen.

Bleibt noch der Trick mit der Farbe. Hier haben wir ein wenig herumexperimentiert. Zuerst einmal den Rhabarber geschält. Dann in vakuumierfreundliche Stücke geschnitten und in den Vakuumbeutel gegeben. Die erste Variante war nur pur. Da wir zum Glück aber auch einen Vakuumierer haben, bei dem man Flüssigkeiten vakuumieren kann, wurde in die beiden anderen Beutel einmal Rote Rübensaft gegeben und dann auch noch eine Variante mit Granatapfelsaft. Beides ja zwei sehr intensiv färbende Zutaten, die so nun auch (das Vakuum hilft dabei natürlich auch noch) die weißen Rhabarberstücke wieder einfärben. Nach dem Vakuumieren kamen sie für 1-2 Stunden in den Kühlschrank.

Ab ins Wasserbad


Das Wasserbad auf 60° (eigentlich 59°, dazu benötigt man allerdings schon ein Profigerät) erwärmen und die Beutel dann nach erreichen der Temperatur für 9 Minuten darin 'garen'. Das war es auch schon. Wenn man den Rhabarber aus den Beuteln nimmt, kommen schöne eingefärbte rote Rhabarberstangen heraus, die zwar weich, aber wunderbar bissfest sind und auch einen tollen Geschmack haben und direkt auf dem Teller zum Anrichten kommen können.

Wie ihr in unseren anderen Rezepten gleich sehen könnt. Und weil wir uns auch noch die Herausforderung aufstellten, nicht etwas Süßes aus dem Rhabarber zu machen, wurde auch hier kräftig weiter experimentiert. Das mag ich ja besonders am Kochen. Einfach nach Lust und Laune ausprobieren. Die eine oder andere Anregung aufschnappen, allerdings dann nicht sklavisch nach Rezept umsetzen. Besucher unserer Seite kennen das sicher. Bei den wenigsten Rezepten hier auf Simply4Friends geht es ganz exakt zu. Es sind meist eher Anregungen nach Bildern. Klar stehen dabei ein paar Erfahrungen von uns selbst beim Zubereiten dabei. Aber man muss dann schon auf die eigene Vorliebe stoßen und soll und kann immer ein bisschen Raum für Kreativität und Abweichung zulassen. Mit etwas Erfahrung und G'spür klappt es dann auch meistens. Und selbst ein Malheur (weil man Gäste hat und etwas nicht ganz so wird) ist in Wirklichkeit keines. Schon alleine diese Einstellung, nimmt einem viel Druck beim Kochen.

Auch interessant

Lesen
2013 09 09 gemuese tartetatin 10

11
Sep 13

Tarte Tatin aux tomates


Vor ein paar Tagen haben wir ja als Dankeschön für unser Rezept für die Himbeer-Paradeiser-Marmelade anlässlich des Tags der Tomate von LGV ein Gemüsekistl zugestellt bekommen. Und weil so ein ...

weiterlesen →
Lesen
2011 05 29 zitronentarte 18b

04
Aug 12

The Battle: Lemon-Tarte als Scheiß-drauf und Leicht-Version


Was passt besser zu einer schönen sommerlichen Nachspeise oder Jause als eine frische Zitronen-Tarte? Der fein säuerliche Geschmack, sie sonnige Optik - ein Genuss. Wahlweise noch mit einer ...

4 Kommentar(e) | weiterlesen →
Lesen
2013 fluegerl sousvide 10

04
Sep 13

Chicken Wings sous vide


Wir sind ja hier (wie man vielleicht bereits mitbekommen hat) Freunde der Sous vide-Kochtechnik. Dieses Garen bei der exakten 'Endtemperatur' im Vakuum(-beutel) über längere Zeit hat einfach viele ...

weiterlesen →

Sweet Ravioli

vergrößern
2015 10 17 sweetravioli 1
DESKTOP: Klick aufs Bild zeigt größere Version

Mit dem Raviolimaker für unsere KitchenAid

Veröffentlicht am 18. October 2015 von Roman

Seit einiger Zeit haben wir ja sämtliches Zubehör zum Pasta machen für unsere KitchenAid. Und auch, wenn dies viel zu selten passiert - ist es doch immer wieder ein Genuss. Zuerst wird der Pastateig zubereitet und mit dem Teigaufsatz zu passenden Teigplatten verarbeitet. Im Anschluss kommt dann der Raviolimaker zum Einsatz. Und das Feine am selber machen ist, dass man sich bei den Füllungen austoben kann und seiner Phantasie freien Lauf lassen kann. Wir haben die Ravioli heute zum herbstlichen Dinner kurzerhand als süße Variante zubereitet. Einmal mit Schokolade-Maroni-Fülle und einmal mit Birne-Zimt. Da die frischen Ravioli nicht sehr lange köcheln müssen um fertig zu sein, sollte man darauf achten, dass die Füllung bereits fertig ist. Alledings (insbesondere bei den Birnen) nicht zu flüssig. Die Füllung soll ja zwischen den Teigplatten bleiben und nicht überall heraus rinnen. Nach dem Köcheln im leicht wallendem und leicht gesalzenem Wasser einfach mit zerlassener ...

Artikel lesen (218 Worte)  >>

Auch interessant

Lesen
Rcb 02

10
Dec 12

Rough it. Cut it. Love it!


Bei einem unserer Lieblingsblogs gibt es jetzt ganz neu ein ganz besonderes Schneidebrett. Das RoughCutBoard. RoughCut kochen steht für einfaches und schnelles Kochen – da muss auch das passende ...

weiterlesen →
Lesen
2012 10 04 mauviel 2

06
Oct 12

Aluminium KG Rausch & Co geht in Pension


In der Wollzeile 18 im 1. Bezirk gibt es dieses kleine Traditions-Geschäft, wo man allerlei Zubehör für die Küche bekommt. Und obgleich das Geschäft selbst eher klein ist, ist die Auswahl umso ...

4 Kommentar(e) | weiterlesen →
Lesen
8161xvvb2xs. aa1500

22
Jun 12

Kitchen Aid Artisan Ice Blue


Auch bei uns ist eine Kirchen Aid im Einsatz - als Jubiläumsmodell in Bronze-Metallic. Diese Rührmaschine hat einfach was. Sie tut nicht sehr viel mehr als Rühren in unterschiedlichen ...

6 Kommentar(e) | weiterlesen →

Das Gegenteil von 1-2-3: Spareribs vom Grill mit der 3-2-1 Methode

vergrößern
2015 06 27 321ribs 1
DESKTOP: Klick aufs Bild zeigt größere Version
So schöne Rippchen bekommt man bei uns wahrscheinlich nicht mal beim Fleischer des Vertrauens. Außer man kommt mit einer Vorlage und ordert auf Bestellung. Man sollte nicht vertrauen, dass sie in der Fleischtheke einfach so rumliegen und auf einen warten. Wir haben unsere bei Otto Gourmet bestellt.

Hierzulande kennt man ja meist nur das schnelle Grillen. Da wo man Barbecue dazu sagt, nimmt man es mit schnell nicht so genau.

Veröffentlicht am 11. August 2015 von Roman

Schon interessant, dass es unbedingt in den USA einen wahren Kult ums hochqualitative Barbecue gibt. Sonst ja eigentlich eine Heimat von Fastfood und Convenience-Produkten kann man sich in Punkto Fleisch und Grill noch einiges abschauen. Da wird gesmoked, gegart, gebrutzelt, mariniert und vieles mehr. Einfach immer dem perfekten Fleisch auf der Spur.

Auch wir haben unsere Spareribs in den vergangenen Jahren schon immer einer intensiveren Vorbehandlung unterzogen. Denn die Dinger sind zwar richtig geil - das Essen aber (insbesondere von zähen oder nicht ausreichend gebratenen) solcher Ribs nicht immer eine Gaumenfreude. So haben wir sie meist gut mariniert und mit reichlich Flüssigkeit im Rohr bei 120°C für 2-3 Stunden vorgegart und ihnen erst dann den schnellen knusprigen Rest am Griller verpasst. Was aber irgendwie schon den Sinn eines Grillers verfehlt. Beim Gasgrill geht das sogar noch ganz gut, weil das langwierige Aufheizen entfällt - aber bei Holzkohle braucht man viel Zeit zum Anheizen und dann hat man noch viel heiße Kohle übrig, wenn schon alles am Tisch zum Essen bereit steht.

Bei Otto Gourmet haben wir uns so richtig schöne Schweinebauch-Rippchen besorgt. Die haben mit denen aus dem Supermarkt bei uns so gar nichts gemein. Voller Fleisch und nicht so saudürre Kandidaten, wie man sie bei uns verpackt kennt. Als zweite Variante kamen dann auch noch Garimori Ibérico Costillia Bellota hinzu - die waren zwar nicht ganz so fleischig, sollen dafür aber ein schönes Eichelaroma ausweisen.

Und nun begann die Arbeit. Am Vortag wurden die Rippchen pariert und die Haut vom Knochen abgezogen. Das geht ganz gut, wenn man diese an einer Seite mit einem Messer löst und dann mit einer Küchenrolle zwischen den Fingern (sonst rutscht das ganze ziemlich) ablöst. Zuviel Fett wurde dann auch gleich noch entsorgt, da die Rippchen ohnehin sehr stark durchzogen sind.

Die Rippchen werden dann mit einer Gewürzmischung eingerieben und kommen über Nacht gut eingewickelt (damit kein Saft austreten kann) in den Kühlschrank. Unsere Gewürzmischung nannte sich Magic Dust Rub nach Mike Mills und bestand aus:
8 Esslöffel Paprika süß, 4 Esslöffel Salz, 4 Esslöffel Staubzucker, 4 Esslöffel Chilipulver, 4 Esslöffel Kreuzkümmel, 4 Esslöffel granulierter Knoblauch, 2-3 Teelöffel Senfpulver, 2-3 Teelöffel Pfeffer, schwarz, 2-3 Teelöffel Cayennepfeffer - alles gut miteinander vermengen und das leicht eingeölte Fleisch großzügig damit bestreuen/bestreichen.

3-2-1 Ribs nennt man diese Methode auch, weil sie einfacherweise einfach die Zeiteinheiten der unterschiedlichen Garschritte am Griller definieren. In der letzen Stunde werden die Rippchen dann noch glaciert - und diese Marinade kann man auch schon am Vortag zubereiten - zum Beispiel so:
250 ml Cola, 2 Esslöffel brauner Zucker, 2 Esslöffel Worcestersoße, 6 Esslöffel BBQ-Sauce selbstgemacht oder fertig, 6 Esslöffel Ketchup, 2 Esslöffel Honig oder Ahornsirup, Prise Salz, Pfeffer und nach Wunsch ein paar zerkleinerte frische Kräuter (Rosmarin, Oregano - aber nicht zuviel) - alles in einem Top für rund 40 Minuten leise einkochen lassen - abkühlen und im Kühlschrank bis zur letzten Grillphase aufbewahren.

Der Griller (wir verwenden den Weber Gasgrill Summit mit Abdeckhaube) sollte nun auf 110°C aufgeheizt werden. Die Rippchen auf einen Rippchenständer (angeblich soll sich dazu gut der Deckelhalter Variera von IKEA um ca. 5 Euro eignen - die Gumminoppen müssen allerdings vor dem ersten Einsatz unbedingt entfernt werden!) auf den Rost oder in einer entsprechend große Form stellen, eine Form gefüllt mit Wasser daneben und dann die ersten 3 Stunden so im Griller indirekt garen (also nur die Gasbrenner auf der Seite verwenden) und smoken. Dafür befüllten wir unseren vorgesehenen Behälter mit gut getränkten Holzschnipsel und zündeten den dazu notwendigen Burner an. Wer will kann die Rippchen alle Stunden zusätzlich noch gut mit Apfelsaft besprühen um ein Austrocknen zu vermeiden.

Halbzeit!


Wer jetzt schon einen ähnlichen Aufbau wie wir vorgenommen hat, der muss nun nach 3 Stunden die Pfanne mit den aufgestellten Ribs aus dem Griller heben und eine Flasche Apfelsaft in die Pfanne gießen. Die Ribs sollten die Flüssigkeit nicht berühren! Dann alles gut und dicht in Albfolie wickeln (damit kein Dampf entweichen kann) und nochmals für 2 weitere Stunden bei 150°C indirekt wieder in den Griller weiterschmurgeln (also eigentlich dämpfen) lassen.

Das Finale besteht darin, dass man die Rippchen nun aus seiner Ummantelung befreit und direkt auf den Rost legt und mit einem Mop die Glasur dünn darüber verteilt. Die hat neben der Optik nun wohl auch schon den Sinn, dass die Rippchen nicht auseinander fallen, denn durch und durch weich sind sie ja bereits, wie ihr beim Rüberheben auf den Grillrost merken werdet grin So noch eine weitere Stunde indirekt bei 140°C fertig garen/grillen und schon sind die wunderbar weichen und absolut köstlichen Ribs fertig. Wer keine Knochen mag, zieht diese einfach aus dem Fleisch heraus. Ganz easy und braucht 'nur' 6 Stunden am Griller. Achtung, wenn ihr die Wartezeit hungrig mit dem einen oder anderen Getränk vor dem Griller verbringt. Da wird man rasch angetrunken wink

vergrößern
2015 06 27 321ribs 2
vergrößern
2015 06 27 321ribs 3
vergrößern
2015 06 27 321ribs 4
Gut vorbereitet sehen die Ripperl auch schon vor den anstehenden 6-Stunden im Griller gut aus. Wer sie gleich entsprechend in einer Pfanne platziert, tut sich im Anschluss leichter mit den kommenden Schritten und muss die Rippchen möglichst wenig herumheben - was bereits nach den ersten 3 Stunden etwas problematisch werden könnte.
vergrößern
2015 06 27 321ribs 5
Die Smoking-Schnipsel sollten unbedingt für ein paar Stunden vor dem Einsatz gewässert werden, da sie sonst zu schnell verbrennen und nicht genügend Rauch abgeben. Den Drilldeckel nicht zu häufig öffnen, damit der Rauch schön im Inneren bleibt und dem Fleisch ein schönes Smoke-Aroma verpassen kann.
vergrößern
2015 06 27 321ribs 6
vergrößern
2015 06 27 321ribs
Bitte warten heißt es für einen Großteil der Grillfest. Man kann es aber auch positiv sehen: die Spareribs machen sich wunderbar quasi von alleine. Also kann man an dieser Stelle auch schon (noch nicht hungrige) Gäste einladen und mit ihnen plaudern.
vergrößern
2015 06 27 321ribs 7
vergrößern
2015 06 27 321ribs 8
vergrößern
2015 06 27 321ribs 9
Wenn der Spareribsständer schon auf feuerfesten Sockel steht, dann braucht man nun nur noch einen Liter Apfelsaft in die Pfanne gießen und alles anschließend mit 2 Lagen Alufolie gut abdecken. An den Seiten muss diese gut angedrückt und eingeschlagen werden, damit möglichst viel von dem Dampf im Inneren bleibt und die Ripperl nun für weiter 2 Stunden vor sich hin dünsten lässt.
vergrößern
2015 06 27 321ribs 10
vergrößern
2015 06 27 321ribs 11
Der echte Grillmeister hat auch die entsprechende Ausrüstung. Jetzt wird gemoppt! So nennt man bei uns das Auftragen der Glasur auf die Rippchen. Und hat definitiv nichts mit nicht mögen zu tun!
vergrößern
2015 06 27 321ribs 13
vergrößern
2015 06 27 321ribs 14
vergrößern
2015 06 27 321ribs 12
vergrößern
2015 06 27 321ribs 15
vergrößern
2015 06 27 321ribs 16
Ooooookaaaaay - alles fertig! Sehen sie nicht fabelhaft aus? Da kann man nur sagen. das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt.
vergrößern
2015 06 27 321ribs 17
vergrößern
2015 06 27 321ribs 18
vergrößern
2015 06 27 321ribs 19
Die Rippchen fallen förmlich von den Knochen und man kann sich auf den Fleischgenuss konzentrieren. Noch ein paar Grillsaucen und Beilagen dazu (sollte man unabhängig vom Griller planen, weil dieser ja besetzt ist) und das Fest kann beginnen. Diese Portion war für 6 Personen locker ausreichend ...

Auch interessant

Lesen
2015 07 24 fleischmarkt 4

24
Jul 15

Berger Fleisch und Wurst Abholmarkt


Da ich einen Termin in der Nähe hatte und ein wenig zu früh da war, bin ich kurzerhand einmal in den Berger Fleisch Abholmarkt eingetaucht und staunte nicht schlecht. An dem Geschäft am Rennweg 56 ...

weiterlesen →
Lesen
2014 08 17 stelzenrezept 6

17
Aug 14

Große Stelzenpremiere


Nachdem wir gestern bei unserem Besuch bei Wolfi & Rainer eine Grillstelze vom LaBonca Bioschwein serviert bekamen, wurde heute auch bei uns der erste Versuch gestartet eine knusprige Stelze ...

5 Kommentar(e) | weiterlesen →
Lesen
2012 08 06 tbone 1

07
Aug 12

T-Bone à la Sous-vide am Grill


In der Grillsaison wandert ja so einiges auf den Grill. Das Beste sind nun mal Steaks. Das T-Bone ist dabei eine ziemliche Herausforderung, da es durch den Knochen eine schwer abzuschätzende Garzeit ...

6 Kommentar(e) | weiterlesen →

Käsen mit Robert Paget

vergrößern
2015 03 01 robertpaget 2
DESKTOP: Klick aufs Bild zeigt größere Version

Was macht ein Wasserbüffel bei Hochwasser?

Veröffentlicht am 26. June 2015 von Roman

Schon zum zweiten Mal konnten wir hier im ländlichen Refugium von Robert Paget unsere Hände in den Käse stecken. Diesmal in der Mission wieder Neues zu entdecken und schmieden, für die künftigen Pläne zur gänzlichen Eroberung der Wiener Feinschmeckerszene. Also haben wir uns beim Lab schneiden auch gleich erneut die Räumlichkeiten angesehen und vermessen einen Blick hinter die Kulissen geworfen um die Abläufe einer privaten Käserei noch besser zu verstehen.

So macht Arbeit mit Genussleuten richtig Spaß. Und Robert Paget, der in Diendorf am Kamp vor Jahren einen alten Hof kaufte, um dann die ersten Wasserbüffel nach Österreich zu bringen, erzählt gerne und leidenschaftlich über seine Produktphilosophie. Dabei geht es ihm nicht um Masse und Berühmtheit, sondern ein gutes, ausgeglichenes Verhältnis zwischen Leben und Qualität = Lebensqualität! Und die nicht nur für sich selbst und seine Familie, sondern auch die der Tiere am Hof und der Leute, die sich mit dem Ergebnis daraus genüsslich und mit allen Sinnen ernähren.

Diese Einstellung merkt man schon beim ersten Betreten. Liebe zum Detail wo man hin sieht. Aber niemals gekünstelt oder inszeniert – sondern einfach nur echt. Geordnete Unordnung – so, als ob jede Schaufel oder jeder Behälter mit einem Bewusstsein an den jetzigen Ort abgestellt wurde, um auch genau dort wieder gesucht zu werden. Niemals steril und dennoch sehr sauber. So machen auch wir uns nach dem Umziehen und gründlichen Waschen daran, den Lab im schon vorbereiteten Milchkessel (eine ehemalige Gulaschkanone) zu schneiden. Dies passiert mit einem Gitter und wird dann von Hand auf die Gleichmäßigkeit hin überprüft und solange größere Stücke zerteilt, bis alles gefühlt gleich groß aus. Daraus besteht auch die Qualität für den anschließenden Reifungsprozess. Die Feinheit der Stücke bestimmt außerdem die daraus resultierende Käseart, da die so gestockte Milch dabei Wasser verliert. Und je weniger Wasser in der Milchmasse übrig bleibt, desto härter wird der Käse im Anschluss. Vom Camembert bis zum Bergkäse.

Wenn Robert Paget sein Okay gibt, dann werden die Käsestücke in Siebe gefüllt, aus denen dann die Flüssigkeit entrinnen kann. Die Form der Siebe bestimmt wiederum die spätere Form des Käses. In unserem Fall entsteht ein Büffelmilchcamembert. Die ausgewichene Flüssigkeit wird im Anschluss mittels Heizstab nochmals erhitzt und dabei trennen sich ein wunderbarer Ricotta von der Molke. Das einzige Produkt, dass man beim Käsen gleich genießen kann – und schon alleine das Käsen zu etwas besonderem macht.

Ein Rundgang durch die Stallungen gewährt und einen Blick auf die Ziegen und ein paar Mangalitza-Schweine. Glücklichste Tiere, die zufrieden ihr frisches Heugras essen, sich suhlen oder über uns als Gäste wundern. Die Wasserbüffelkühe sind auch deswegen so wenig verbreitet, weil sie sehr scheue und wählerische Zeitgenossen sind. Wenn so ein Tier sich nicht wohl fühlt oder unter Stress steht, dann gibt sie einfach keine Milch. Keine gute Voraussetzung für einen Massenbetrieb. Aber eine clevere Einstellung, dass man sich auch besonders behutsam und liebevoll um sie kümmert. Dieses Vertrauensverhältnis hat Robert Paget und sein Melkerkollege über die Jahre aufgebaut und kann so einige Geschichten erzählen. So schaut er, dass es auch immer wieder Nachwuchs am Hof gibt. Ein Fakt, der in einem Kleinbetrieb eine gewisse Herausforderung ist. Einerseits sind für die Käseproduktion ja nur die weiblichen Tiere wichtig (die männlichen dürfen allerdings bis zu einem gewissen Alter am Hof aufwachsen – müssen aber meist von den anderen männlichen Tieren getrennt werden), in dieser Zeit sinkt aber auch die Milchverfügbarkeit gewaltig, da die Muttertiere sie ja für ihre Kälber benötigen. Ganz normale 'Probleme' eines Hofes, denen aber in der Großindustrie mit Massenzucht und Tierproduktion/-handel begegnet wird. Oder über das Hochwasser vor ein paar Jahren, das ganz nahe an die Grenzen seines Hofes kam. In diesem Moment werden Wasserbüffel sehr unruhig uns es ist schwer, sie in ihrer Umgebung zu halten. Das Element Wasser steckt halt tief verankert in ihren Genen.

Hier fühlen wir uns so richtig wohl – ein Schlaraffenland für Genussmenschen mit einem Hang zum Ursprung und den Geschehnissen dahinter. Seht euch doch unbedingt dieses Videointerview mit Robert Paget an ...

Auch interessant

Lesen
Riess 04

26
Feb 13

Die gute alte Tradition: RIESS Emaille-Geschirr zum Backen.


Seit 450 Jahren produziert das Familienunternehmen RIESS KELOmat hochwertiges Kochgeschirr und Emaille-Formen im niederösterreichischen Ybbsitz an der Eisenstraße. Julian Riess, Friedrich Riess und ...

1 Kommentar(e) | weiterlesen →
Lesen
2013 05 14 ombre 2

14
May 13

Ein Gläschen Ombre in Venedig


Ombre gibt es hier an fast jeder Ecke. Damit ist ein kleines Glas Wein gemeint. Witzig ist vor allem die Bedeutung von Obre - was soviel wie Schatten bedeutet. Das kommt daher, dass man früher an ...

weiterlesen →
Lesen
2012 kaeseweinfein 03

04
Mar 12

Käse und Wein einen ganzen Abend lang


Am 21. März gibt es ein Zusammentreffen von ein paar Käsekennern was zu einem kulinarischen Gesamterlebnis werden könnte. Johannes Lingenhel und Christian Pöhl (beide die Betreiber des Pöhl am ...

1 Kommentar(e) | weiterlesen →

Hungry for Wurst

vergrößern
2015 04 02 verwurstet 2
DESKTOP: Klick aufs Bild zeigt größere Version

Verwursten selber lernen - mit Toni & Bene

Veröffentlicht am 15. June 2015 von Roman

Kochkurse sind ja nicht so unseres. Keine Ahnung, warum? Vielleicht, weil wir in der Vergangenheit immer wieder welche erlebt haben, bei denen man sich fragt, was man eigentlich hier soll und selten etwas Neues erfahren hat. Und kochen ist doch auch etwas sehr individuelles - wie Geschmack ja auch. Aber von Toni und Bene von Because you are hungry-Blog haben wir uns gerne zum eigenen Wurst-Kochkurs verleiten lassen. Nicht nur, weil uns das Thema interessiert, sondern weil man mit den beiden einfach eine gute Zeit haben kann. Toni und Bene sind vor ein paar Jahren ja als Newcomer in die Foodblogger-Szene mit gleich dem 1. Platz beim AMA Foodblog-Award eingestiegen und haben auch schon ein eigenes Kochbuch herausgebracht. 2 wirklich leidenschaftliche Köche, die sich dem Thema in ihrer Freizeit zu 100% und voller Einsatz verschreiben. Hier wird experimentiert, gekocht, gegessen und (vor allem) genossen. Man hat nie das Gefühl, dass es den beiden dabei um Wettbewerb geht. Allein der Spaß an der Sache - das ist das Wesentliche.

Als neues Steckenpferd hat sich die selbst produzierte Wurst herausgestellt. Denn nur hier weiß man, was auch wirklich drin ist. Und man kann den guten Zutaten (bei Fleisch besonders wichtig) auch noch den individuellen Geschmack verpassen. Kein Einheitsallerlei eben. Etwas mehr von da und dafür viel weniger davon, usw ... - genau, was Kochen ausmacht. Rezepte sind ja ohnehin nur Inspirationsquellen und sollten nicht allzu ernst genommen werden. Dies gilt natürlich nur für Leute mit Geschmack und ein bisserl ein Gefühl für Zutaten und Kombinationen. Die anderen sollten ohnehin lieber in ein Restaurant gehen grin

Beim Wurstworkshop der beiden im Wiener Kochsalon hatten wir auf jeden Fall jede Menge Spaß. Unsere Hände ins Fleisch gesteckt (und nicht in die Wurstmaschine), gefüllt, gedreht, geräuchert, gebrutzelt und abschließend auch gegessen. Festgehalten wurde unsere Session dabei auch von Woman-TV - den Beitrag könnt ihr euch hier ansehen >>>

Toni und Bene wiederholen dieses Format übrigens regelmäßig und man kann sich noch nach freien Plätzen umsehen. Alle Infos dazu findet ihr auf ihrem Blog und auch hier ...

Auch interessant

Lesen
2013 02 09 entbeintes huhn 2

11
Feb 13

Entbeintes und gefülltes Huhn


Hat man sich erst einmal dazu durchgerungen und Huhn, Ente oder Gans mal entbeint und so von den Knochen befreit, dann möchte man von nun an Geflügel (im Ganzen) nur noch auf diese Art und Weise ...

2 Kommentar(e) | weiterlesen →
Lesen
2014 01 05 huehnerleber 0

07
Jan 14

Viel zu selten: gebackene Hühnerleber


Es ist schon eigenartig wie gewisse Gerichte einfach vom Speiseplan verschwinden. Während man die früher öfters und sehr gerne gegessen hat, geraten sie mit der Zeit irgendwie in Vergessenheit. ...

1 Kommentar(e) | weiterlesen →
Lesen
2014 03 01 cassoulet 0

02
Mar 14

Cassoulet de Toulouse (in einem Topf)


Man kann, aber man muss nicht. Wie vieles im Leben. Aber wenn man was Besonderes machen möchte und dafür nur einen (feuerfesten) Topf hat, dann bieten sich viele Schmurgelgerichte an. Alles in ...

1 Kommentar(e) | weiterlesen →

Kontakt & Impressum

Anschrift:

Roman Sindelar, Strozzigasse 4/22, 1080 Wien, hello@s44.at

Haftungsausschluss:

1. Inhalt des Onlineangebotes: Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.

2. Verweise und Links: Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Internetseiten (Links), die außerhalb des Verantwortungsbereiches des Autors liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem der Autor von den Inhalten Kenntnis hat und es ihm technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern. Der Autor erklärt hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der gelinkten/verknüpften Seiten hat der Autor keinerlei Einfluss. Deshalb distanziert er sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten/verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen Internetangebotes gesetzten Links und Verweise sowie für Fremdeinträge in vom Autor eingerichteten Gästebüchern, Diskussionsforen und Mailinglisten. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.

3. Urheber- und Kennzeichenrecht: Der Autor ist bestrebt, in allen Publikationen die Urheberrechte der verwendeten Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu beachten, von ihm selbst erstellte Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu nutzen oder auf lizenzfreie Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zurückzugreifen. Alle innerhalb des Internetangebotes genannten und ggf. durch Dritte geschützten Marken- und Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer. Allein aufgrund der bloßen Nennung ist nicht der Schluss zu ziehen, dass Markenzeichen nicht durch Rechte Dritter geschützt sind! Das Copyright für veröffentlichte, vom Autor selbst erstellte Objekte bleibt allein beim Autor der Seiten. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.

4. Datenschutz: Sofern innerhalb des Internetangebotes die Möglichkeit zur Eingabe persönlicher oder geschäftlicher Daten (E-Mail-Adressen, Namen, Anschriften) besteht, so erfolgt die Preisgabe dieser Daten seitens des Nutzers auf ausdrücklich freiwilliger Basis. Die Inanspruchnahme und Bezahlung aller angebotenen Dienste ist – soweit technisch möglich und zumutbar – auch ohne Angabe solcher Daten bzw. unter Angabe anonymisierter Daten oder eines Pseudonyms gestattet. Die Nutzung der im Rahmen des Impressums oder vergleichbarer Angaben veröffentlichten Kontaktdaten wie Postanschriften, Telefon- und Faxnummern sowie E-Mail-Adressen durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderten Informationen ist nicht gestattet. Rechtliche Schritte gegen die Versender von so genannten Spam-Mails bei Verstößen gegen dieses Verbot sind ausdrücklich vorbehalten.

5. Rechtswirksamkeit dieses Haftungsausschlusses: Dieser Haftungsausschluss ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.

6. Google Analytics: Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. (»Google«) Google Analytics verwendet sog.»Cookies«, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglicht. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung diese Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Google wird diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten für die Websitebetreiber zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu erbringen. Auch wird Google diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag von Google verarbeiten. Google wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten der Google in Verbindung bringen. Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website voll umfänglich nutzen können. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise und zu dem zuvor benannten Zweck einverstanden.