Kitchenspotting

Foodporn mit 25 Bildern in der Sekunde

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Wesanderson
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Jeder kennt sie: die vielen Bilder auf Webseiten, Facebook oder Instagram mit Abbildungen von Burgern, Schnitzeln und Muffins. Essen ist und bleibt einfach ein begehrtes Fotomotiv. Wahrscheinlich, weil es einfach emotionalisiert und zweitens nich wegläuft. Viel schwieriger ist es, zum Beispiel Situationen und Momente einzufangen. So ein Kipferl bleibt einfach geduldig liegen und lässt sich wunderbar einfangen. Weil aber mittlerweile jedes Smartphone wirklich sehr gute Bilder macht, nimmt die Flut an diesen Motiven auch stark zu. Relativ neu ist aber der Trend zum Bewegtbild. Freilich ist es um ein vielfaches schwieriger ein ansehnliches, informatives und dennoch kompaktes Video von einem Rezept, einer Zubereitung oder einen Genussmoment zu erstellen. Wie es wirklich gut geht, zeigt zum Beispiel der Food Artist & Commercial Director David Ma. Seit vielen Jahren arbeitet er schon in der Food-Branche, dreht Werbespots und setzt Pasta, Popsicles, Kürbiskuchen oder Schokoladentrüffel ...

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Rhabarber macht sexy

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Oder bewusste und gute Ernährung?

Veröffentlicht am 21. March 2016 von Roman

Passt irgendwie zu den vorangestellten Rhabarberrezepten. Und hat doch einen ganz anderen Inhalt. Isaac Carew ist Model und Koch. Keine schlechte Kombination, die Ästhetik, Lust am schönen Leben, Genuss und Kulinarik in einem vereint. Und das zusehen und verfolgen macht noch mehr Spaß, wenn der Koch eine Mischung zwischen Elvis Presley und James Dean ist. Da weiß man gar nicht, warum einem das Wasser im Mund zusammen läuft.

Isaac Carew ist ein 29-jähriger Brite und hat schon für bekannte Marken wie Hermès, Moschino, Valentino, Lee Jeans, Swatch und viele andere vor der Kamera gestanden. Privat allerdings kommt oft auch sein Essen vor die Linse. Denn Isaac Carew ist gelernter Koch (Angela Hartnett, Gordon Ramsay) und hat sich erst später der Model-Karriere gewidmet. Jetzt verbindet er beide Dinge und daraus entsteht eine würzige Mischung, die auch regen Anklang findet. Unter The Dirty Dishes wird gebloggt und es kommen auch immer wieder Kochvideos hinzu. Zumindest scheint dies der Plan. Auch seine Instagram-Seite erfreut sich wachsender Beliebtheit. Auf der interessanterweise auch immer wieder Gerichte mit Rhabarber auftauchen. Vielleicht ist es ja dieses rote Stangengemüse, das einem so gut aussehen lässt. Wahrscheinlich aber nicht. Eher die DNA.

Und er ist auch noch ein Hundenarr, was man ebenfalls auf Instagram verfolgen kann (Weimaraner). Fast schon zuviel 'nice guy'. Naja – nur kein Neid ...

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Reisen wie Marco Polo – mit Lagerfeueridylle und Sterneküche

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Mercedes-Benz hat ja mit der V-Klasse ein wahres Raumwunder im Programm, welches sehr vielseitig die Brücke zwischen PKW und Nutzfahrzeugen bildet, jeweils aber auf der gewohnt hochwertigen Qualitätsschiene, die man sich von Mercedes-Benz erwarten darf. Dazu gehören interessante Ausstattungsdetails, die die Autos dann ins Luxus-Segment hieven genauso, wie die vielseitige Nutzbarkeit mancher Modelle.

Insbesondere bei der V-Klasse hat man sich zum Thema Nutzfahrzeug bei einem PKW etwas ganz besonderes einfallen lassen, bzw. weiter entwickelt: Den Marco Polo und Marco Polo Activity. Letzterer sieht dem Marco Polo äußerlich sehr ähnlich, hat aber ein etwas anderes Innenraumkonzept. Nämlich ein Bett (also eigentlich Betten bis zu 5 Personen) immer mit dabei zu haben. Vom spontanen Ausflug, der schon mal länger dauern kann, bis hin zur ausgedehnten Mittagspause auf Langstrecken sind so ganz andere Nutzmöglichkeiten für einen PKW vorhanden, als man sie sonst kennt.

Nochmals um einen Schritt weiter geht da der eigentliche Marco Polo. In dieser adaptierten V-Klasse geht es noch komfortabler zu. Neben einer eigenen kleinen Küchenzeile mit 2 integrierten Gaskochstellen und einer eingebauten Kühlbox kann man hier nicht nur sein Schlafzimmer auf Reisen mitnehmen, sondern auch gleich noch die eigene Küche. Wahrlich interessant und gediegen wird es, wenn man sich nicht lumpen lässt und seine Geldtasche schön weit aufmacht. Es sind wie so oft die Zusatzausstattungen, die aus einem Mercedes erst so richtig einen Mercedes machen. Ambientbeleuchtung, Yachtboden, Leder, Markise und eine starke Motorisierung lassen einen dann zwar Campen – aber dennoch mit einem gewissen Komfort auf maximalem Niveau.

Die Sinnfrage


Muss alles im Leben einen Sinn ergeben? Eigentlich nicht. Als zusätzliches Reisemobil im Fuhrpark ist so ein Marco Polo einen interessante Ergänzung. Für Familien (dann kann es natürlich ganz schön eng werden beim Übernachten) wie auch Outdoor-Enthusiasten und Landschaftsentdecker. Einfach mal den Heimatort hinter sich lassen und eine Reise ins Blaue antreten. Ein schönes Platzerl suchen und Abend für Abend die Freiheit genießen. An einem See und neben einem Waldstück sollte der Standort dann schon gewählt werden. Denn Toilette oder Dusche gibt es im Marco Polo natürlich nicht. Wenn man sich aber einmal waschen möchte oder seine Notdurft verrichten muss, aber als Standort einen Autobahnraststätte als suboptimal betrachtet, dann ist so ein Gewässer und ein Wäldchen sicher eine ganz gute Wahl. In den vielen kleinen Ablagefächer lassen sich sicher auch noch Gelsensprays unterbringen.

In einer Top Ausstattung kostet so ein Marco Polo dann aber auch gleich um die 90.000 Euro. Was die Zielgruppe wohl wieder etwas kleiner macht. Bedenkt man, dass man um diese Summe auch schon einige tolle Reisen antreten kann und den Marco Polo in sich so befriedigen kann. Aber wir wollten ja nicht nach dem Sinn oder Unsinn fragen. Gehen wir doch einfach einmal davon aus, dass man das nötige Kleingeld dazu übrig hat, sonst auch schon wunschlos glücklich ist und den Platz für ein zusätzliches Gefährt kein Problem darstellt. Dann ist das schon etwas sehr Feines: Zum Beispiel einfach eine Autofahrt quer und ohne große Planung durch Italien unternehmen. Frankreich genüsslich erfahren oder sich zu neuen Ufern in Osteuropa aufmachen und unser Europa entdecken und erkunden. Gerne so, dass man meist in einem Quartier absteigt und sich der lokalen Küche und Gaststätten bedient. Aber immer mit dem guten sicheren Gefühl, dass man auch nicht auf ein freies Zimmer angewiesen ist und so umso entspannter seine Orte auswählen kann. Auch als Reiselimousine für Urlaube zu viert kann ich mir das sehr bequem vorstellen.

Bleibt jeweils freilich die Frage nach dem Gepäck? In all den Bildern und Videos ist kein großes Reisegepäck zu sehen. Denn ist man auf einer Reise etwas länger unterwegs, dann braucht man ja auch mehr Taschen. Und dann könnte es in dem Reisemobil vielleicht doch noch enger zugehen, als man sich so vorstellt. Was eigentlich eher nur für Kurztrips spricht. So gesehen ist man als Marco Polo halt dann doch nur im näheren Umfeld unterwegs. Aber das kann ja auch ganz spannend sein.

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Leder, ein Holzboden im Yacht-Stil sowie Klavierlackoberflächen machen aus einem Auto ein kleines Luxusdomizil, das man wie ein Schneckenhaus immer mit dabei hat. Vom PKW zum eleganten Nutzfahrzeug.
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Sieht doch recht gemütlich aus. Was man nicht sieht, dem Schlaf- oder Ruhegenuss geht eine kleine Umräumerei voraus. Küche weg, Tisch weg, Klappen umlegen, Decken ausrollen – das soll aber dank intelligenter und leichtgängiger Einbauten ziemlich zügig und problemlos vonstatten gehen.
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Ein Spiegelei am Morgen, Kaffee aus der Espressomachine oder sogar ein Risotto (wie im Video vorgeführt) sind auf dieser kleinen Küchenzeile durchaus möglich. Doch mehr ein Notfallprogramm, aber immerhin.
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Praktisch verstaut ist auch die Outdoorlounge vor dem abgestellten Marco Polo. Markise ausfahren und dann den Tisch mit den Stühlen darunter aufbauen. Gelsensprays nicht vergessen!
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Jede Menge Ablagefächer sollten intelligent bestückt werden. Denn größere Reisetaschen sollte man nach Möglichkeit vermeiden. Einen unhandlichen Koffer ständig bei Innenumbauarbeiten von einem Stellplatz zum anderen umräumen ist sicher alles andere als entspannend. Etwas Planung und Erfahrung fürs Campen ist also sicher kein Nachteil.
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Wer sich als Einstiegsdroge mit dem Marco Polo auf das Experiment Camping mit all den Vorteilen und Nachteilen eingelassen hat und nicht mehr davon lassen kann – nach oben ist immer noch viel Luft. Und auf einen Mercedes muss man bei dieser Variante (auch Luxus ist immer steigerbar) auch nicht verzichten!

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Cucina Light – Essen im Fabios

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2015 04 27 fabios 1
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Das Fabios hat umgebaut und setzt wieder auf einen schöne Terrasse. Vom Trubel der Fußgängerzone ist der getaufte 'Giardino' mittels Kräutern und Zitronenbäumchen abgetrennt aber immer noch mittendrin und einem Ausblick mit allerhand zum Schauen. Bei unserer Einladung ins Fabios Ende April zum Kennenlernen der neuen Terrasse und den neuen leichten Speisenkreationen (gerade richtig für die kommenden heißen Tage) war es allerdings leider noch zu kühl, um unser Dinner mit Bloggerkollegen im Freien zu genießen. Auch, wenn sich davon die eine oder andere Prominenz nicht abschrecken lassen hat.

Das Fabios ist ja schon immer dafür bekannt, dass man hier eine Menge stadtbekannter Leute antreffen oder erspähen kann. Vom ORF Generaldirektor bis hin zum Sozialminister (Zufall?) – also quasi das Cipriani von Wien. Und den vielen Besuchern, die sich hier in die Auslage setzen, nach dem Motto: Sehen und gesehen werden. Lokalpolitik oder Lagen-'Vorteil' – man weiß es nicht genau. Und wie es bei solchen Lokalen auch ist, ist der Ruf für die Essenqualität immer so einen Sache. Freilich darf man hier nichts Schlechtes servieren – immerhin haben ja auch Prominente oder russische Besucher bisweilen das Recht auf einen guten Geschmackssinn. Aber ist es wichtiger mit viel Brimborium den Anschein von Geschmack auf den Teller zu bringen, oder wirklich innerste Überzeugung. Ein leichtes Dinner und eine solche Ausrichtung zahlt ja eher in die Richtung 'weiblicher, ewig junger Traumfigur' ein. Wie die Frau von Welt (als erfolgreiche Businesswoman oder begehrte Begleitung) halt heute aussehen muss.

Beim Dinner haben wir uns aber von einer etwas anderen Stimmung hier im Lokal überzeugen können. Fabio Giacobello ist ein Durch-und-durch-Gastronom. Er lebt Gastfreundschaft und Service auf eine ganz spezielle und sehr mediterrane Weise – so, wie wir sie ja auch von einem Italienbesuch her kennen. Und genauso leidenschaftlich geht er auch mit der Begeisterung für Speisen und Lebensmittel um. Davon konnten wir uns ein Bild machen, als wir nach seinem bevorzugten Olivenöl fragten. Kurzerhand verschwindet Fabio in der Küche und stellt und 2 Olivenölflaschen auf den Tisch. AND'OLIO und das sizilianische Castel di Lego aus der Sorte Tonda Iblea von Sebastiano Galioto - samt Schwärmerei, Geschmacksnuancen und zu welcher Art von Speisen er welches der beiden Öle bevorzugt. Wir verkosten sie und sind ebenfalls begeistert. Ob diese Leidenschaft nur für uns oder generell bei einem Besuch zu spüren ist, kann ich nicht sagen. Wir waren allerdings von dieser Hingabe angetan.

Der Küchenchef Christoph Brunnhuber führt uns kulinarisch durch den weitern Abend und serviert und einen Auszug aus der neuen Menükarte: mit Estragon marinierte grüne Bohnen und sehr aromatischen piemonteser Haselnüssen, weißer und grüner Spargel mit Stracciatella (das Innenleben der Burrata), Ravioli gefüllt mit Büffelricotta, Kräutern & Limettensauce und darüber gehobelten 36 Monate gereiften Parmiggiano, Fiori di Zucca (mit Ricotta gefüllte Zucchiniblüten frittiert auf San Marzano-Tomaten), Filetto di Tonno Crudo Tagliatto Fine auf Feigencreme sowie ein Rib Eye Steak.

Die Dessertvariation hat dann allerdings nur mehr wenig mit 'leichter Küche' zu tun. Hier wäre definitiv Verbesserungspotenzial für diesen Anspruch versteckt. Auch bei Geschmack und Raffinesse. In Summe erlebten wir einen freundlichen, stimmigen und feinen Abend mit jeder Menge Aufmerksamkeit – sozusagen mit Promistatus. Profistatus wäre es, wenn jeder Gast dieses Erlebnis geboten bekäme – wovon wir und vielleicht demnächst wieder einmal (wenn wir hier inkognito sind) überzeugen werden.

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Wirthauskultur neu interpretiert

Veröffentlicht am 24. June 2015 von Roman

Seit Dezember 2014 hat der bekannte (sowohl für Wiener als auch in vielen Reiseführern stehend) Figlmüller sein Imperium um einen neuen Standort am Lugeck erweitert. Alle Lokale sind dabei ziemlich nahe zueinander gelegen – und haben doch unterschiedliche Konzepte und auch Zielgruppen. In dem Traditionshaus am Lugeck und seiner sehr prominenten und ausgezeichneten Lage, war ja auch schon der Little Buddha Club und Sushi untergebracht. Beide Lokale konnten sich aber trotz Lage hier nicht behaupten.

Loblied auf das Lugeck – über das lebhafte multinationale Treiben am Lugeck um die Mitte des 16. Jahrhunderts berichtet Wolfgang Schmeltzl in seinem „Lobspruch auf die Stadt Wien in Österreich“:

Ans Lugeck kam ich von ungefähr,
Da gingen Kaufleut' hin und her,
In fremder Kleidung bunterlei,
Und sprachen fremde Sprachen dabei,
Ich dacht', ich wär' nach Babel kommen,
Wo Sprachenwirrniß Anfang genommen,
Und hört' ein seltsam Geträtsch, Geschrei,
Auch schöne Sprachen mancherlei.
Hebräisch, Griechisch und Lateinisch,
Deutsch, Französisch, Türkisch, Spanisch,
Böhmisch, Windisch, Italienisch,
Ungarisch, gut Niederländisch,
Natürlich Syrisch, Croatisch,
Serbisch, Polnisch und Chaldäisch.
Des Volk's war da die große Menge..


Jetzt soll zu all dem Sprachenkauderwelch sich auch wieder das Wienerische dazu mischen. Zumindest, wenn es nach den Geschwistern Figlmüller geht. „Das LUGECK soll vor allem die Wienerinnen und Wiener ansprechen und auf eine ungezwungene und bodenständige Art den Charme der alten Zeit mit Schmäh und Gastlichkeit in die Jetztzeit transportieren.“ Und weiter: „Das klare Ziel: der urtypischen Wiener Küche und der traditionellen Wirtshauskultur zu neuem Schwung und Glanz zu verhelfen. Was früher gut war mit dem was man heute mag zu vereinen.“

Um uns davon zu überzeugen, hat uns Figlmüller eingeladen und wir konnten nicht nur hier essen, sondern auch einen ausgiebigen Blick hinter die Kulissen werfen und in die Küche den Köchen über die Schulter schauen und sogar selbst ein wenig bei den Vorbereitungen mithelfen. Und wir haben einen sehr guten Eindruck von dem Lokal bekommen und jede Menge der Gerichte auf der Speisekarte ausprobiert (einige der Bilder zeigen kleinere Portionen als üblicherweise serviert, da wir vor allem eine Vielzahl davon verkosten wollten!). Und so haben wir uns neben dem modernerem Tatar vom Seesaibling mit Avocadocreme oder dem spontan bestellten Steak samt fachsimpeln darüber (die Jungs vom Manly Men Food Blog schreiben so darüber ...) auch noch ein paar echte Wiener Klassiker bestellt: Backhendl, Kalbsbutterschnitzel, Beuschel, Kalbsrahmgulasch und Krautfleckerl. Und zum Abschluss noch unser selbst zubereiteter Milirahmstrudel.

Alles in einer sehr guten Qualität und fein angerichtet. Apropos "fein". Die Liebe zum Detail und der Anspruch an Qualität, die kann man hier an vielen Ecken und Enden entdecken. Architektonisch 1A von den Materialien und Farbtönen hat man hier etwas geschaffen, was nur noch darauf wartet die Wirtshauspatina und damit den unvergesslichen Wiener Charme in ein paar Jahren anzunehmen. Dennoch großzügig und keineswegs schmuddelig lädt das Lokal in unterschiedlichen Bereichen zum Verweilen ein. Ob zum Stehimbiss, in einer größeren Gruppe, am kleinen Zweiertisch zur Mittagspause oder sogar mit einem eigenen Meetingraum. Alles da – und das im Herzen von Wien. Liebevoll und mit einem kleinen Augenzwinkern auch das Design von Menükarten und anderen kleinen Druckwerken. Mit netten Fotos im Vintage Stil und Sprüchen wie: Das Glück ist ein Henderl. Die Liebe zu gutem Essen kennt keinen Altersunterschied. Meinungen gehen auseinander, treffen sich aber wieder bei einem Bier. Oder: Die Seele des Wiener Wirtshauses spiegelt sich in seinen Töpfen und Pfannen.

Alles in allem ein tadelloser erster Eindruck. Hier kann man auf jeden Fall herkommen. Gut wienerisch, aber nicht verstaubt.

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