Jeder kennt sie: die vielen Bilder auf Webseiten, Facebook oder Instagram mit Abbildungen von Burgern, Schnitzeln und Muffins. Essen ist und bleibt einfach ein begehrtes Fotomotiv. Wahrscheinlich, weil es einfach emotionalisiert und zweitens nich wegläuft. Viel schwieriger ist es, zum Beispiel Situationen und Momente einzufangen. So ein Kipferl bleibt einfach geduldig liegen und lässt sich wunderbar einfangen. Weil aber mittlerweile jedes Smartphone wirklich sehr gute Bilder macht, nimmt die Flut an diesen Motiven auch stark zu. Relativ neu ist aber der Trend zum Bewegtbild. Freilich ist es um ein vielfaches schwieriger ein ansehnliches, informatives und dennoch kompaktes Video von einem Rezept, einer Zubereitung oder einen Genussmoment zu erstellen.

Wie es wirklich gut geht, zeigt zum Beispiel der Food Artist & Commercial Director David Ma. Seit vielen Jahren arbeitet er schon in der Food-Branche, dreht Werbespots und setzt Pasta, Popsicles, Kürbiskuchen oder Schokoladentrüffel in Bewegung. Mit einem seiner jüngsten Projekte wollte er sich mal in einem ganz eigenen Projekt austoben. So entstanden seine #Foodfilms, in denen er Rezepte im Stil großer Hollywood-Regisseure in Szene setzt. Drei Tage hat er sich genommen, um einige seiner Lieblingsrezepte so augenzwinkernd wie actionreich zu inszenieren und sie mit jeder Menge Hollywood zu versehen.

Rezepte im Stil von Quentin Tarantino, Wes Anderson, Alfonso Cuarón (Gravity) oder Michael Bays (Armageddon, Transformers). Sehr gelungen. Viel Spaß beim Zusehen.