Alles immer und überall online teilen. Durch die technologische Entwicklung wird so ein menschliches Grundbedürfnis - sich mitzuteilen und ständig zu messen bzw. Feedbacks zu bekommen - mittels diverser Online-Technologien (Facebook, Instagram & Co) sowie der Verbreitung von Smartphones immer einfacher zu befriedigen. Ich seh' ich seh' was du nicht siehst. Oder: ich erleb' ich erleb' was du nicht erlebst. In diesem Fall aber eher: Ich ess' ich ess' was du nicht isst! Inhalt muss einfach her - und Essen ist dabei ein sehr beliebter. Manchmal auch unter dem Titel 'Foodporn' zusammengefasst, hinter der die Leidenschaft steckt, schön inszenierte Gerichte mittels Fotografie für die Nachwelt aufzuheben. Als quasi Bildertagebuch vom wachsenden Speckgürtel.

Essen bietet sich förmlich an. Immerhin kommen wir täglich damit in Kontakt. Und wir verbinden meist gute Erlebnisse (und nur im schlimmsten Fall die reine Sättigung) damit. Es läuft außerdem nicht weg, wartet dampfend geduldig vor der Linse und je nach Lokal, wird es auch von entsprechenden Foodsylisten (aka begnadeten Chefköchen) in Szene gesetzt. Leider sind nur noch Blumen zu fotografieren (was ja auf Facebook, Instagram und Co auch gerne immer wieder anzutreffen ist) - schon etwas schwieriger sind Katzen und Hunde - weil sich die dummen Biester auch immer wieder bewegen müssen.

Wo auch immer eine Kamera gezückt wird, ist eine weitere meiste nicht weit entfernt. Und so kann man schnell vom Motivjäger zum Gejagten werden. Wir hier auf diesem witzigen Blog zusammengetragen ist.