


Schönes Wetter und immer etwas zu tun auf der Terrasse. Neben Spritzen, Pflanzen, Schneiden, Zupfen, Putzen ist nun noch etwas anderes kurzfristig hinzu gekommen: Die Terrasse hundesicher zu machen. Weil hier ja in ein paar Wochen ein kleiner ausgelassener Hund über die Planken fegen wird und dieser ja auch noch einfach zwischen den Geländerstäben durchschlüpfen bzw. das Spielzeug hindurch fallen könnte, wird überall ein feines Gitter montiert und gespannt. Das hat alles recht gut funktioniert ist aber doch ein ziemlicher Aufwand mit jeder Menge Stretching zwischen den Pflanztrögen. Mit der richtigen Musik und einem kühlen Bierchen geht das gut und macht auch noch Spaß. Vorfreude inklusive. Und dem guten Gefühl, wenn man was macht, es sich überlegt und dann auch ganz gut funktioniert.
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Dieser Winter war schon recht winterlich. Nicht, weil es besonders kalt war, aber bis Ende Februar war immer wieder Schnee und Minusgrade auch in der Stadt. Und das nicht zu wenig. Im Grunde ein idealer Winter. Als es dann Anfang März endlich ein schönes Wochenende gab, kletterten die Temperaturen auch gleicht auf 17°C - also wurde auch schon viel auf der Terrasse gemacht und fleißig ein- und umgesetzt. Ob das nun zu früh war und wir vom neuerlichen Wintereinbruch wieder zurück geworfen werden, werden wir Ende der Woche wissen. Sieht auf jeden Fall nach einem G'spür für Schnee aus ![]()
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Um diese Jahreszeit kommen bei mir traditionell die ersten Frühlingsgefüle auf
(ich weiß, zu früh) und damit auch die ersten Projekte für die Terrasse. Nachdem wir im Winter 2011/12 pflanzentechnisch sehr herbe Verluste erlitten haben und diese letztes Jahr nur sporadisch erneuerten, steht im Frühjahr einiges auf der "to do list". Einer der zu erledigenden Punkte ist der Ersatz unserer Glyzinie welche leider erfrohren ist. Beim ersten Versuch ließen wir sie ja einfach an der Pergola hochwachsen, was sich aber aufgrund der Stärke der Konstruktion als eher beschwerlich herausstellte. Nun gibts einen neuen Topf mit Isolierung und ich werde an der Pergola eine Stahlseilkonstruktion als Rankbasis befestigen. Letzte Woche habe ich mal für die erste Strecke in Seilsystem bestellt. Dieses ist sehr massiv ausgeführt und soll den zukünftigen Stamm leiten. Für die weiter oben liegenden Seile werde ich wohl ein, zwei Nummern kleiner wählen.
Die Montageteile fand ich auf der Seite http://www.fassadengruen.de . Dort gibts jede Menge Infos bezüglich Kletterpflanzen und deren Befestigungs- und Pflegebedingungen.
Jetzt brauchen wir nur noch Tauwetter und die Montage kann beginnen ![]()
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Weil es bei uns im Lifthaus schon ein wenig eng wird mit dem Überwintern der Pflanzen, haben wir diesmal in dieses aufbaubare 'Glas'-Haus investiert. Mit fast 700 Euro nicht ganz billig, Dazu kommt dann auch noch der Stromverbrauch von ca. 40 - 80 Euro (je nach strenge vom Winter). Vom Prinzip ist das Plastikhaus recht simpel. Eine doppelwandige Folie soll einen gewissen Isolationseffekt haben. Diese wird auf einfach verschraubten Alurohren wie eine Igluhaut aufgezogen, Unten kommt eine Matte mit Dämmplatten zum Einsatz, wie rundum einen robusten Reißverschluss hat und an den 6 Ecken jeweils Ösen für die Füße des Gestänges. Durch das Gewichte der Töpfe im Inneren und der festen Verbindung mit dem Gestänge und der darüber liegenden Plastikhaut soll das Gewächshaus auch starke Stürme aushalten.
Bei uns steht es an einer etwas geschützten Stelle. Sehr gespannt sind wir, wie sich das mit der Witterung verhält. Im letzten Jahr hat ja eine Kälteperiode von bis zu minus 20° über rund 10 Tage viele Pflanzen kaputt gemacht. Ob dieses Gewächshaus auch solche Temperaturen (mit Frostwächter natürlich) überbrücken kann? In ein paar Monaten wissen wir mehr. Wenn es funktioniert können wir dafür aber ein paar nette mediterrane Gewächse künftig bei uns auf der Terrasse haben.
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Es hat schon einen guten Grund, warum sich so einige Blüher auf den Balkonen der Welt und den Vorgärten behauptet haben. Denn der Sommer ist irgendwie eine nicht so blütenreiche Zeit. Gegenüber dem üppigen Frühjahr und dem blätterbunten Herbst gibt es nur wenige Blumen, die die ganze heiße Saison hindurch brav ihren Dienst vollbringen.
Eine dieser Gattungen, die es auch zu uns auf die Terrasse geschafft hat, sind die Petunien. Es sind wirklich sehr umgängliche und dankbare Pflanzen die jedem Wetter (sogar so einer Feuchtperiode wie im Moment) trotzen und sich scheinbar von der Luft ernähren. Eine Blüte folgt der anderen und sie finden in jedem Blumentopf Platz. Das Feine daran ist weiters, dass man sie am Ende der Saison auch ganz einfach, ohne den ganzen Topf heftig umgraben muss, ausreißt und wieder Platz für Tulpenzwiebel oder andere Frühjahrsblüher schafft.
Omapflanze, Landpomeranze oder unterschätze Schönheit? Was ist eure Meinung zu den Petunien? Und hat sie bei euch in den Gärten/auf den Terrassen ein Plätzchen bekommen?