Auch was man nicht sieht kann schön sein

Veröffentlicht am 28. February 2015 von Roman

Apple Computer sind ja in den meisten Haushalten (abgesehen von den iPhones und iPads) eher ein Minderheiten-Programm. Und auch in Haushalten mit Apple Computern befindet sich auch nicht überall ein aufgespanntes Wlan (Wireless, WiFi) Netz für den problemlosen Zugang mittels der Router aus dem Hause Apple - names AirPort. Nur zu oft hören wir, dass das Netzwerk in diesem Bereich der Wohnung oder des Hauses nicht funktioniert, da die Reichweite nicht gegeben ist. Oder man fragt nach einem Passwort (zum Beispiel zum YouTube-Video herzeigen) und bekommt dann (wenn überhaupt auffindbar) ein Passwort, das in etwa so lautet: AhgU664738fshjkgf6ZuzDg663g... - nicht leicht einzutippen, nach dem einen oder anderem Gläschen Wein. Und noch dazu, stehen die Router vom Internet- oder Telefonanbieter in einem versteckten Winkel der Wohnung, weil sie ja auch alles andere als hübsch anzusehen sind.

Wer die AirPort Geräte von Apple verwendet, kennt solche Probleme nicht. Smart, schönes Design, weiß, aufgeräumt und mit einer Menge einfacher Features ausgestattet. Von der einfachen Einrichtung mittels App, der Möglichkeit das Netz ganz easy mittels weiterer Geräte zu erweitern, den Anschlüssen für USB Geräten wie Drucker, Festplatten und Co fürs Netzwerk, aber auch den Anschluss von weiteren Netzwerk-Produkten zu ermöglichen bis hin zum AirPlay - einem Musikprotokoll, das perfekt synchronisierte Musik an mittels Audiokabel angeschlossene Musikboxen im ganzen Haus ermöglicht. Bei den größeren Versionen ist sogar die Einrichtung eines Gästenetzwerks (mit ganz einfachem Passwort) zusätzlich zum eigenen Netzwerk möglich. So lässt sich sogar der nächste Musiktitel (wenn gerade iTunes läuft und dafür freigegeben ist) bei einer Party steuern. Oder direkt auf die mittels AirPlay angeschlossenen Boxen in Haus und Wohnung zugreifen. Kein schlechtes Angebot - oder? Und dies alles gibt es bei Apple schon seit vielen Jahren.

Wie so oft, kennen die meisten diese Vorzüge aber nicht und hängen lieber in ihrer alten PC- und Windows-orientierten Welt herum. Was man nicht kennt, kann man natürlich auch nicht vermissen. EERO versucht nun mittels ihres durchwegs stylischen Konzeptes den Massen-Markt mit sehr ähnlichen Apple-Features (außer der Musik leider) zu bearbeiten. Auch das Design ist durchaus an die Apple Geräte angelehnt, wenn auch noch (weil neuer) einen Tick schöner. Und funktionieren soll es ähnlich einfach wie bei Apple. Insbesondere die Einrichtung und Kontrolle (man sieht, wer sich aller mit dem Netzwerk verbunden hat bzw. es versucht hat) ist hier wirklich sehr gut weiter gedacht. Auch Gäste kann man einfach mittels Nachricht einladen und freischalten - ein wirklich sehr zeitgemäßes Feature. Auch lässt sich das Netzwerk einfach mit weiteren EEROs erweitern oder USB Geräte daran anschließen.

Einziger Nachteil: EERO gibt es noch nicht einmal zu kaufen - man kann es in Amerika erst vorbestellen. Und alleine der Amerikanische Markt schon recht groß und überschwemmt mit altmodischen Wireless-Netzwerkproblemen ist, muss man mit einer Zulassen und Distribution in Europa wahrscheinlich (wie leider so oft) wohl noch eine Weile warten. Vorausgesetzt, man will dazwischen nicht doch auf die wunderbar funktionierende und bereits bestehende Lösung von Apple zurückgreifen. Denn auch, wenn in dem Video von EERO lauter Apple Produkte zum Einsatz kommen, das Design recht stark vom Apple AirPort inspiriert scheint - spricht man vom ersten WiFi System dieser Art. Die Zielgruppe scheint damit klar definiert zu sein ...

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