Große Stelzenpremiere

Veröffentlicht am 17. August 2014 von Richard
Lesezeit: Lesezeit: cirka 2 Minuten (7 Bilder)

Nachdem wir gestern bei unserem Besuch bei Wolfi & Rainer eine Grillstelze vom LaBonca Bioschwein serviert bekamen, wurde heute auch bei uns der erste Versuch gestartet eine knusprige Stelze zuzubereiten.

Ich hatte ja bei unserer T-Bone Bestellung beim Höllerschmid auch 2 hintere Schweinsstelzen mitgeordert. Sie liegen nun schon seit einer Woche im Kühlschrank und sollten verarbeitet werden. Nachdem das Wetter auf sommerlich stand, luden wir spontan Peter & Karli zum sonntäglichen Probeessen.

Die beiden Stelzen wurden schon am Vortag in reichlich Salzwasser (wirklich nicht mit dem Salz sparen, sollte eine Art Sur werden) versenkt. Dann kam noch reichlich Kümmel, Lorbeerblätter, Thymian und zwei quer aufgeschnittene Knoblauchknollen (Knollen, nicht Zehen ) dazu. Das Wasser zum sieden bringen und dann zugedeckt eine Stunde auf ganz kleiner Flamme garen. Nach der Stunde kommt der Topf vom Herd und wir haben die Stelzen über Nacht im Sud weiter ziehen lassen.

Am Zubereitungstag die Stelzen aus dem Topf nehmen und gut abtrocknen. Nun die Schwarte (sie ist durch das kochen schön weich) zirkulär mit einem scharfen Messer einschneiden. Anschließend kamen die Stelzen auf den Rotisseriespieß und wurden passend fixiert. Eingesalzen wurden Sie erst am Grill, dann hält sich die Sauerei in Grenzen. Das Fleich kurz mit Öl einreiben und dann reichlich Salz im gesamten Schwartenbereich ordentlich in die eingeschnittene Fettschicht einmassieren. Nicht mit Salz sparen! Das ist für eine knusprige Schwarte wichtig. Zum Abschluss noch etwas Kümmel und Knoblauchgranulat darüber gestreut (Granulat verbrennt nicht so leicht) und los geht's. Unter die Stelzen je eine Grilltasse mit einer Flasche Bier befüllt stellen, Griller mit indirekter Hitze auf 150-160 Grad und ca. 2 Stunden unter dem zugedecktem Grilldeckel fertig braten. Dazwischen regelmäßig prüfen, ob das Bier eh nicht ganz verbrutzelt ist und bei Bedarf nachfüllen.

Nach 2 Stunden wurde der Backburner auf maximale Stufe gestellt und die Temperatur im Grill auf 250 Grad erhöht. Das solange bis das optische Ergebnis den Vorstellungen enntspricht (dauert ca 15 Minuten - man sollte in dieser Phase sehr aufmerksam sein, damit die Stelze nicht am Ende noch verkohlt).

Vom Ergebnis waren wir alle sehr angetan Ich glaube man kann durchaus sagen: "Schweizerhausniveau" - dafür aber Bio und mit einer wunderbaren Fleischqualität.

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Grille, Webergrill, Grillstelze, Terrasse, Höllerschmid, Schweinsstelze

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5 Kommentare
  • Wolfi aus der Warmen Küche
    20.08.2014

    *HUIIIWUIIII!!!!* Ein Posting vom RICHARD! *ggg*
    Also, das sieht schon sehr, sehr gut aus.
    Unsere Stelze, also diejenige welche, die wir gemeinsam verzwickt haben, war meiner Meinung nach nicht so fabulös: Zwenig Salz, ned so zart wie unser Erstling... und den KREN hamma vergessen zum kaufen! *seufz*! Wir waren ja voll im Urlaubsmodus... *gg*
    *Unsere* Premiere mitm Gasgrill war viel besser. Da sieht man wieder: Nicht nur gutes Ausgangs-Material, auch ein Quentchen Glück ist manchmal beim Kochen dabei. grin

  • Image
    Richard
    21.08.2014

    Das Qäntchen Glück ist wohl die meistunterschätzte Zutat grin

  • Wolfi aus der Warmen Küche
    21.08.2014

    d´accor! grin

  • DaKarli
    21.08.2014

    Anhand dieser wunderbaren Anleitung krieg ich einen Pawlowschen Reflex.
    It was awesome!!!!

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    Richard
    22.08.2014

    Next time Surstelze? grin

Das passt dazu