Das Leben in der Wolke

Veröffentlicht am 05. Juni 2011 von Roman
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Facebook hat es revolutioniert und das Internet in einer Art Wolke für alle sozialen Beziehungen zusammengefasst. Sei es Bilder, Erlebnisse, Events und vieles mehr. Die Daten werden einfach in Facebook reingestellt und sind dann in der sogenannten Wolke von überall zugreifbar (und wenn man will - auch abrufbar). Dasselbe gibt es auch schon für Daten. Sei es mit Google Docs (wo man die Dokumente einfach auf der großen Festplatte 'Internet' ablegt und von überall und jedem Device (Computer, iPad, Handy, ...) abrufen und bearbeiten kann oder der Onlinedienst Dropbox, wo man quasi eine Art externe Festplatte im WWW für die eignen Daten zur Verfügung gestellt bekommt und auf diese von überall zugreifen kann. Die Zukunft ist eindeutig kabellos und weltweit miteinander verbunden.

Nur bei einigen Inhalten funktioniert das ganze (auch wegen der großen Datenmengen) bis dato noch nicht so wirklich gut. Musikbibliotheken (wie iTunes zum Beispiel) oder die eigene Filmesammlung. Hier fallen sehr viele Daten an und immerhin kosten die entsprechenden Pakete bei den Providern (Mobilfunk oder Telekom) nicht so wenig und sind auch noch nicht wirklich schnell genug um wie auf einer lokalen Festplatte zu arbeiten und darauf zuzugreifen.

Dem letzteren Thema scheint sich nun Apple angenommen zu haben. Nachdem sie ein riesiges Datencenter bereits aus dem Boden gestampft haben (man darf gespannt sein, welche Computer und Server dort zum Einsatz kommen) und noch weiter in Planung sind, muss sich wohl einiges an dieser Front und in der Zukunftsplanung bei Apple getan haben. Noch dazu, wo man mit MobileMe zwar schon einen Online-Dienst sehr früh im Programm hatte, dieser aber nie wirklich schnell funktionierte (außer für den Adressen- und Kalender-Abgleich).

Hier dürfte sich aber bereit morgen einiges an Neuerungen ankündigen. Denn morgen zum Auftakt der WWDC 2011 (World Wide Developer Converence) soll Apple nicht nur weitere Neuigkeiten zum geplanten Neustart von Mas OSX Lion oder iOS 5 vorstellen, sondern auch die Zukunft der hauseigenen iCloud enthüllen. Selbige Andeutungen wurden bereits bei der Dekoration des Konferenz Centers gesichtet und gingen durchs Internet.

Und weil ich gerade wieder einmal dabei bin meine komplette Musiksammlung von Kauf CDs zu digitalisieren, frage ich mich natürlich umso mehr, was uns das künftig bringen wird. Klar - die gesamte Musikbibliothek passt nicht auf den immer noch limitierten Speicher von iPod Touch oder iPhone - gerne würde ich aber je nach Lust und Laune immer und überall auf meine Musik zugreifen können. Wird es dafür eine Lösung geben? Man munkelt ja, dass dies möglich sein wird, allerdings nur für bereits im iTunes Store gekaufte Musik und Filme. Besser als nichts, auch wenn ich gerne eine Lösung für den Rest meiner Musik (und das sind ein paar Gigabyte) haben würde.

Lassen wir uns morgen überraschen und warten ab, ob Apple wieder ein neuer großer Wurf gelingen kann. Rund ums Thema Musik haben sie ja mittlerweile die absolute Marktmacht an sich genommen. Noch wichtiger wäre es, wenn Apple als globale Marke eine baldige Lösung nicht nur für die USA sondern auch für andere Länder bringt. Was ja in Anbetracht der komplizierten Musik- und Filmindustrie nicht sehr wahrscheinlich ist.

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Apple, iCloud, Vorstellung, WWDC 2011, Moscone Center, Keynote, Steve Jobs, iTunes, Mac OSX Lion, iOS 5

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