Stellen wir uns das mal so vor: Wie würde unser Leben ablaufen, wenn wir es auf den Kopf stellen? Donald Sutherland hat das mal so in etwa auf den Punkt gebracht ...
Mein nächstes Leben möchte ich rückwärts leben. Man fängt an, indem man stirbt. Das schlimmste hat man dann schon mal hinter sich. Plötzlich wacht man in einem Altersheim auf und fühlt sich von Tag zu Tag besser.
Irgendwann wird man rausgeschmissen weil man einfach zu gesund ist. Man fängt an die Rente zu sparen und eines Tages geht man zu seinem ersten Arbeitstag. Dieser beginnt gleich mit einer riesen Party und einer goldenen Uhr, die man geschenkt bekommt. Nun arbeitet man die nächsten 40 Jahre bis man jung genug ist, um den Ruhestand zu genießen.
Man feiert, trinkt Alkohol und wechselt ständig den Partner. Dann ist man bereit für das Gymnasium. Und schließlich für die Grundschule. Man wird zu einem Kind. Zu einem spielenden Kind. Man hat keinerlei Verantwortung.
Irgendwann ist man ein Säugling und wird schließlich geboren. Die letzten 9 Monate des Lebens verbringt man schwimmend in einem luxuriösen, perfekt klimatisierten und von Tag zu Tag größer werdenden Wellness-Apartment, mit einem hervorragenden Zimmerservice. Dann ist es plötzlich soweit: Man beendet das Leben als Orgasmus!
Guinness Bier trinkt man ja außerhalb von Irland und England wohl eher selten. Aber die Werbung ist gut. Seit Jahren werden für die Kultmarke schon von der AMVBBDO in London immer wieder tolle Spots gemacht. Nun der neue aktuelle Spot. Der Held des Spots: die Cloud (nicht die Datencloud) - also jene Wölkchen, die sich beim Zapfen bilden, wenn sich der Schaum vom Bier absetzt. Aber am besten ihr seht es euch selbst an. Sehr schön.







MTV hat gerade eine ziemlich coole Webpage gelauncht um MTV mobile zu bewerben. Dabei gibt es nicht nur 4 TV-Spots sondern eine Online Pool-Party der ganz besonderen Art. Anfänglich folgt man dem Pizza-Boy der ein Pool-Haus betritt und im Inneren eine gut gelaunte Party-Crowd zu fetziger Musik vorfindet. kaum hat er das Areal betreten kommt auch schon die Anleitung. Man kann mit der Maus jeden (wirklich jeden) Partygast auswählen und die Party aus deren/dessen Augen betrachten. Und bei zirka 50 Leuten gibt es wohl so einiges zu entdecken. Der BMX-Man macht seinen Stunt ins Becken. Der Voyeuristic-Guy stöbert durch die Schlafzimmer, Der Parcours-Guy tanzt am Beckenrand rum und das SMS-Girl flirtet fleißig mittels Handy mit den Partygästen. Toll gemacht und wirklich sehenswert.
Schaut euch das an und taucht in den Party Pool. Viel Spaß dabei.
Am vergangenen Samstag wurde (bei tollem Herbstwetter) die Karlskirche in Wien im Rahmen der Intel Ultrabook 3D Tour einmal so wirklich ins richtige Licht gerückt. Mit einer riesigen Lichtprojektion und dem dazu passenden Sound. Bei dieser Technik wird erst das Gebäude in 3D erfasst und nachgebildet - und anschließend dann mit einer geeigneten Software passgenau auf alle Teile des Bauwerks dann eine je nach Motiv entsprechende Animation projiziert. Dadurch entstehend sehr interessante Effekte und man hat förmlich das Gefühl, als würde sich das Bauwerk vor einem ständig verwandeln und verformen. Aus der Karlskirche wurde so eine große Jukebox, ein DJ-Pult, ein Pixelhaufen, ein Feuerwerk und noch vieles mehr. Seht euch das Video an und staunt. Schade, dass wir die Live-Variante uns nicht ansehen konnten. Muss aber wirklich toll gewesen sein.
Dieses Video zeigt einen kurzen Überblick. Aber schon bald soll auch die gesamte 45minütige Show online zu sehen sein.







Morgen wird ein neuer Genusstempel in Wien eröffnet und zwar an einer ganz prominenten Stelle, dem Hohen Markt. Gleich neben der Anker Uhr, nur einen Seitenschritt von der Rotenturmstraße und einen Steinwurf vom Wiener Stephansdom entfernt wird die Innenstadt um eine Food-Attraktion reicher. Bislang waren in der Innenstadt mit dem Meinl am Graben hier die kulinarischen Schmankerln eher auf kleine feine Läden wie den Böhle oder das Schwarze Kameel beschränkt, seit einigen Jahren ranken sich aber auch die ganz großen Einkaufsketten um die Kundschaft mit großer Kaufkraft in der Inneren Stadt. So hat schon der Billa einiges ausprobiert - und mit dem Billa Corso am Neuen Markt auch den Versuch gestartet ein feines Genusskaufhaus in der Stadt zu eröffnen. Ein ganz guter Versuch aber dennoch kann man dem Traditionskaufhaus Meinl am Graben bislang nicht wirklich das Wasser reichen.
Der Merkur unternimmt nun einen neuen Versuch. Und zwar in einer prominenten und sehr gut erreichbaren Lage. Beim neuen Merkur im Gerngroß und am Westbahnhof hat man nun schon einiges an Erfahrung gesammelt mit einem wesentlich exklusiveren Sortiment als sonst so in Supermärkten üblich. Auch wurde schon mit Gastronomie im Umfeld der Märkte gespielt. All diese Erkenntnisse sind nun auch beim neuen Flagshipstore von Merkur mit eingeflossen und wurden in vielen Bereichen getoppt.
Auf 3 Etagen wir hier Feines und Genussvolles angeboten - und das in reichlicher Auswahl. Das beginnt unten mit dem Eintritt in eine Frischewelt, wo neben dem wunderschön geschlichteten Gemüse und Obst auch noch viele schwer erhältliche Frischwaren warten wie etwa Kaktus-Blätter, Blüten, ... - auch wird hier Gemüse und Obst an der Salatinsel frisch geschnitten und direkt vor den Kunden verpackt. Damit will man auch die Frische nochmals präsentieren. Eine tolle Idee die auch dem bereits abgepackten Gemüse einen neuen Touch verleiht. Frischblumen gibt es fertigen (schönen) Sträußen vom Familienbetrieb Klimesch und wenn man die Treppe in den ersten Stock geht (oder einen der Lifte nimmt) kommt man in die Bäckerei, ins Dallmayr Café und weiter zur Süßigkeitenabteilung, den Getränken und so weiter. Jeder Bereich hat eigene Verantwortliche die auch vor Ort für Beratung anzutreffen sein werden. An der Käsetheke im 2. Stock gibt es auch einen Reifeschrank der reife Käse verspricht - auch die Auswahl kann sich (zumindest jetzt beim Start) wirklich sehen lassen. Das gleiche gilt für Säfte und Bier - über 40 Spezialbiere kann man hier (gekühlt) vorfinden. Im Café Dallmayr gibt es auch die exklusiven Grand Crus und von 15-17:00 feine Tees mit speziellen Scores, verfeinert und zusammengestellt von Kim.
Die man im übrigen (heute sogar persönlich) einen Stock weiter oben antrifft. Hier kann man auch gemütlich kleine Snacks bekommen oder einiges aus der Kreation von Kim mitnehmen. Daneben die Vinothek mit 70 Champagnern und einer großen Spirituosen-Abteilung sowie jeder Menge Weine in ansprechender Präsentation. Frischer Fisch und eine sehr große Frischfleischabteilung - nicht vorabgepacktes sondern alles in Bedienung - wie das mit Wartezeiten aussieht wird sich noch zeigen. Auch haben wir keine Einkaufswagen entdeckt - so es die hier überhaupt geben wird. Denn auch mit dem Parken sieht es etwas kritisch aus.
Wir (eine Handvoll Blogger) durften heute auf Einladung von Merkur den Markt noch vor allen anderen besuchen und wurden persönlich herumgeführt, informiert und verwöhnt. Noch bevor die Presse Zugang zum neuen Geschäft bekommen hat. Eine überaus nette Geste und eine wirklich moderne und zeitgemäße Einstellung. hier weiß man, wie man mit Socialmedia umgeht. Gerne wären wir noch etwas länger geblieben - aber die Arbeit ruft.
Unser Fazit: Wir werden hier sicher ein paar mal herkommen und sehen, wie sich das künftig entwickelt. Ob man die hohe Qualität, die schöne Schlichtung und das reichhaltige Sortiment auch so in den kommenden Monaten halten wird können werden wir alle erleben. Und wie es in der Feinkost und im Service dann aussieht - wird man hier mit den hohen Standards die man bei kleineren Feinkostgeschäften so liebt auch in punkto Verpackung, Beratung und Persönlichkeit mithalten können? Auf jeden Fall hat man hier nicht gekleckert sondern etwas wirklich tolles auf die Beine gestellt. Wir wünschen dem Merkur am Hohen Markt auf jeden Fall alles Gute.
