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Ecken in Wien

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2016 08 12 streetart 1
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Mehr freie Wände für Kunst bitte

Veröffentlicht am 12. August 2016 von Roman

Wien ist neben der kitschigen Sissi K&K Stadt (mehr dazu in Kürze) eben auch eine ganz normale Großstadt. Graffities, Sandler, stinkende U-Bahnen, trashige Leute und Winkel. Von denen gibt es so einiges in Wien und nicht alles davon bräuchte man unbedingt. Aber auch das sind die Aspekte, die eben eine Stadt zur Stadt machen - und nicht zu einem kitschigen Hallstatt oder Salzburg wo das Spießertum ein Zuhause hat. Nicht, dass es solche Spießen nicht auch zur Genüge in Wien gäbe. Aber es vermischt sich hier mehr und es gibt eben auch einen urbanen Weitblick und ein größeres Kulturspektrum (sogar innerhalb der Stadtgrenzen). Wie zum Beispiel die Streetart und Graffiti-Szene. Und sogar ein Puber hat dazu auf seine persönliche Art und Weise beigetragen diese Stadt um eine Facette reicher und bunter zu machen. Besser gefallen uns natürlich solche Entdeckungen, wie auf diesem Mauervorsprung. Man fragt sich, wie genau diese wohl entstanden ist, denn dafür hat es sicherlich ein ...

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5125 keepcalm vectorization vm

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Ein Spruch mit Geschichte


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2016 05 26 hochdekoriert 1

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May 16

Outdoor Dekoration


Auch eine Terrasse kann für den Sommer dekoriert werden. Und zwar so, dass man die Dekoration nicht jeden Tag ab- und bei Bedarf wieder aufbauen kann oder muss. Und so haben wir uns im Vorfeld ...

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Wasser marsch

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Rutschpartie
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3 Tage Rutschpartie im Schatten der Ulrichskirche

Veröffentlicht am 16. July 2016 von Roman

Wer kennt sie nicht - die Lokale ULRICH und das kürzlich hinzugekommene ERICH. Das eine ist oben bei der Ulrichskirche im 7. Bezirk. Und weil es so erfolgreich eingeführt wurde hat man sich kurzerhand dazu entschlossen die Eroberung des gesamten Areals in Angriff zu nehmen und einen 2. gastronomischen Meilenstein am Fuße der Ulrichskirche bei der Burggasse zu markieren. Und was verbindet die beiden Lokale besser, als eine riesige Wasserrutschbahn von der Neustiftgasse bis fast zur Burggasse. Freilich hat man bei der Konzeption des 3-Tage Wochenend-Events sicher mit einem sommerlicheren Wetter spekuliert und gerechnet - was sich die Idee mitten in der Stadt ja wohl auch verdient gehabt hätte.

Gestern am Freitag wurde der Auftakt gemacht. Und nachdem ein paar den Sprung ins kühle Nass gewagt haben, sind immer mehr Rutschlustige hinzugekommen und es hat allen einen Heidenspaß gemacht. Die Zeitnehmung und Schlussbewertung wurde allerdings ausgesetzt und verschoben. Wär sich selbst nicht ins kühle Nass werfen möchte, bekommt sonst jeden Tag bis 22 Uhr einiges geboten. Neben der Gastroszene auch noch Outdoor Verköstigung vom Ulrich&Erich Team. Und es sind noch einiges andere Kooperationspartner wie Strongbow, Zipfer, Red Bull und wien.at vertreten.

Also nichts wie den Regenschirm und die Schwimmflügerl unter den Arm klemmen und zum Ulrichsplatz pilgern. Es zahlt sich sicher aus und man sollte die Initiatoren so gut wie möglich unterstützen, wenn das Wetter schon nicht mitspielt!

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Magdas01

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Feb 15

Vorurteile werden abgebaut - ich Magdas


Beim Hundespaziergang durch die Stadt habe ich wieder einige neue Sachen entdeckt. Schon immer wieder spannend was sich so alles in der Stadt tut, wenn man mit offenen Augen durch sie hindurch ...

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2015 08 04 schelato 13

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Aug 15

Schelato, Schelato, Schelaaatooooo


Wie die Schwammerl schießen sie aus dem Boden. Es muss wohl irgendwo einen Jungunternehmer Förderkurs im vergangenem Jahr gegeben haben, der sich dieses Themas widmete - oder wie sonst erklärt man ...

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salzstangen

17
Mar 11

Die besten Salzstangerl


Ein lieber Freund (Marcus) hat uns davon vorgeschwärmt - und nach einiger Zeit sind wir dazugekommen, uns selbst ein Geschmacksbild von den Salzstangen aus der Holzofenbäckerei Gragger & Cie im ...

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Im Nachhinein ist man immer klüger

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Gb-goodbye
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Ich mag die Briten ja. Irgendwie schrullig, eigensinnig, humorig. Und allesamt mit einer großen Geschichte im Hintergrund. Einer Geschichte, die sich die Insel bis heute erhalten hat und die zu viel Erfolg und auch Wohlstand geführt hat. Sei es durch die erfolgreiche Kolonialisierung oder auch die Industrialisierung. Und auch im Digitalen Zeitalter ist man dem Rest von Europa ein paar Schritte voraus. Vielleicht auch durch den Sprachvorteil Englisch als Muttersprache zu haben, und daher eine der wichtigsten Weltsprachen einfach von Haus aus in die Wiege mit hineingelegt bekommen zu haben. Was wieder dazu führte, dass sich die Amerikaner und viele andere internationale Unternehmen auf dem Sprung nach Europa in Großbritannien niedergelassen haben. Und weil man sich hier auf der Insel halt schon immer für etwas besonderes gehalten hat und sich deswegen auch mit Händen und Füßen gegen viele europäische Regeln gestemmt hat, kam es in diesen unruhigen Zeiten auch zu reinem ...

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Today is today is today.


Weil es einfach wahr ist. Und so oft vergessen wir darauf. Dammit! (Link)

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Tesla Model 3 Vorstellung

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Tesla-model3-reveal-0
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Elon Musk enthüllte heute seine Vision vom Elektroauto der Zukunft – allerdings ohne zuviele Details zu verraten

Veröffentlicht am 01. April 2016 von Roman

Viele haben den Vorstellungstermin bei der Keynote von Elon Musk heute früh um 5:30 Uhr sicher mit Anspannung und Interesse erwartet. Denn die Company um ihn herum versteht es, Geheimnisse ähnlich wie Apple bis zum Schluss zu bewahren. Während bei vielen anderen Unternehmen ja bereits im Frühstadium einiges an Informationen im Internet zu finden ist, gibt es um den neuesten Spross aus dem Hause Tesla, dem Model III, kaum etwas zu finden. Nur ein paar Ankündigungen via Twitter Account von Elon Musk selbst, kurz vor dem heutigen Termin.

Auch heute auf der Bühne, die auf Tesla.com live übertragen wurde und wo man bereits jetzt das Model III (3) vorreservieren kann, wurden nicht allzuviele Details verraten. Vielleicht auch genau soviel, um der Konkurrenz nicht allzuviel Einblicke in die Entwicklung zu geben. Das Model 3 von Tesla wurde für höhere Stückzahlen konzipiert und soll den E-Cars Automarkt revolutionieren. Da Tesla sich von Anfang an im Premiumsegment positioniert hat, werden damit auch arrivierte Automarken wie BMW, Mercedes oder Audi gechallenged. In der Keynote selbst baute er natürlich auch einen kleinen Seitenhieb auf Volkswagen ein – mit Zahlen, wieviele Personen pro Jahr anhand von Abgasen sterben und Autos auf Strombasis nicht nur dieses Problem nicht haben, sondern sogar einen wesentlichen Bestandteil darstellen, um den weltweiten Co2 Ausstoß auf Rekordniveau und die damit in Verbindung gebrachte Erderwärmung, weltweit besser eindämmen zu können.

Und Tesla hat sich viel vorgenommen. So hat er in seiner kurzen und launigen Präsentation auch erklärt, dass es für die Umsetzung und Realisierung des Model III in großen Stückzahlen einiges an Pionier- und Vorarbeit benötigte. Die Geschichte begann mit einem Roadster, der komplett elektrisch angetrieben war. Ganz bewusst setzte Elon Musk bei dieser Version in sehr kleinen Stückzahlen darauf, ein feines, sportliches, schönes und schnelles Auto zu schaffen, welches damit auch das Image von Elektro-Autos im allgemeinen in andere Bahnen lenken sollte. Soweit ich mich erinnere, hat er dazu noch die Technologie von zahlreichen in Serie geschalteten Notebook-Akkus in diesen Autos verbaut, da diese damals die beste Leistung und Raumausnutzung mit sich brachten. Allerdings auch kein billiges Vergnügen waren. Mit dem Model S (Limousine) und seit kurzem auch Model X (SUV) wurde die Technologie weiter verfeinert und in großzügigere Autos – allerdings auch zu hohen Preisen – umgesetzt.

Parallel arbeitet man hier bei Tesla aber auch daran, Strom vernünftig und möglichst effizient in Speicherform zu bringen. Und hat damit noch viel vor und einige Visionen zum Umsetzen. So wurde auch bereits ein Energiespeicher für den Haushalt vorgestellt, den man tagsüber mittels Sonnen- oder Windenergie auflädt um dann abends unabhängig vom Stromnetz darauf zurückzugreifen. Eine vielversprechende Idee, die einiges dazu beitragen kann, die Energienutzung zu verbessern. Um dies weltweit zu realisieren, benötigt es allerdings einiges an Ressourcen, die auch aufgebaut werden müssen. Und so baut das Unternehmen eine eigene Gigafactory, in der die Energiespeicher entwickelt, verfeinert und in großen Stückzahlen produziert werden sollen.

Dass man hier bei Tesla mit Visionen arbeitet und auch mit Hochdruck daran, dass es nicht nur Visionen bleiben, zeigen die in sich übergreifenden Konzepte und Ideen. Alles rund um Energiespeicher und Strom als Energiequelle. Für den reibungslosen Betrieb von stromangetriebenen Fahrzeugen ist es natürlich auch notwendig, dass man die Batterien unterwegs (oder eben zuhause) auch (günstig) aufladen kann. Erst so schafft man eine durchgehende Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Und so hat Tesla bereit einige Stromtankstellen (sogenannte Supercharger – wo man in nur 20 Minuten sein Auto zu 80 Prozent wieder aufladen kann) an strategisch wichtigen Positionen aufgebaut. Und diese Ladestationen sowie auch die Vertriebs- und Verkaufsstellen, sollen sich bis Ende 2017 nochmals verdoppeln. Und damit ein Netzwerk schaffen, welches dazu aufgestellt ist, auch im Massenmarkt mehr Fuß zu fassen und das Model III in großen Stückzahlen mit einer guten Usability unter die Leute zu bringen.

Teslas Vorteil gegenüber anderen Automarken ist wahrscheinlich eine gewissen Wendigkeit in der Entwicklung und Entscheidungsfindung. Und man kanibalisiert sich mit den neuen Produkten nicht selbst, sondern heimst Marktanteile vom Mitbewerb ein. Am spannendsten ist aber die grundlegende Denke und Entwicklungsmöglichkeit in diesem Sektor. Autoplattformen werden schon auf die Tatsache, dass sie für das intelligente Unterbringen der Energiespeicher von Anfang an konzipiert wurden, entwickelt. Bei vielen Automarken werden heute ja auch bereits E-Modelle angeboten – allerdings auf den Plattformen der volumenträchtigen Modelle, die einen herkömmlichen Tank und einen Verbrennungsmotor haben. Eben so, wie auch die ersten Automobilmodelle von Anfang an konzipiert und umgesetzt wurden. Dies ist allerdings eine Konstruktionsweise, die nicht ideal für eine Antriebstechnik mit Strom vorbereitet ist. Deswegen werden die Batterien meist im Kofferraum verstaut, der dann trotz Autogröße, diesen manchmal zu einer kleinen Farce werden lässt.

Auch Crashtests und Gewichtsverlagerungen haben andere Eigenschaften je nach Grundkonzeption. Und hier bei Tesla hat man den Vorteil, dass man nur auf diese Antriebsart hin entwickeln kann. Toyota geht ja bereits mit dem Prius einen guten Weg, ein Modell rein auf der für diese Technologie zu konzipieren und umzusetzen. Allerdings eben auch nur auf Hybridbasis – also ein dualer Betrieb von Strom und Verbrennungsantrieb. Weiter ist da schon BMW – die eine eigene Modellreihe für den Stromantrieb bereits entwickelt und im Programm haben. Die meisten anderen Autohersteller sehen Strom als Antriebskraft nur als eine weitere Form und Alternative. Und so ist es nicht verwunderlich, dass hier immer wieder mit Kompromissen bei der Entwicklung zu rechnen ist, die sich schlussendlich auf Reichweite und Gebrauchswert niederschlagen.

Das heute vorgestellte Model 3 von Tesla hat noch nicht viele Details offenbart. Eine Mindestreichweite (ansich schon eine gute Idee diese so zu benennen) von 315 Kilometern und eine Beschleunigung von 0 auf 100km/h in unter 6 Sekunden (Musk: "Wir hier bei Tesla bauen keine langsamen Autos"). Außerdem sollen trotz kleinerer Autogröße fünf Erwachsene bequem Platz haben. Dies wird auch dadurch erreicht, da das Auto keinen Motor unter der Kühlerhaube hat und man die Sitzreihen mit einem größeren Abstand einbauen kann. Außerdem soll das finale Auto ein durchgehendes Glasdach haben, welches auch nochmals den Kopfraum vergrößert und ein angenehmes Innengefühl gewährleistet. Weiters soll das Model III in allen Sicherheitskategorien Spitzenwerte erzielen und hat sowohl vorne als auch hinten Platz für Gepäck. Wer das Raumwunder des Model S bereits gesehen hat, kann sich auch gut vorstellen, dass dies trotz kleinerer Ausmaße im Model 3 gut gelingen kann. Vom Innenraum wurde nicht viel offenbart. Nur eine Kamerafahrt um das Auto herum. Diese zeigt einen noch größer wirkenden Bildschirm, der diesmal im Querformat eingebaut zu sein scheint. Was mir bei der Vorstellung ganz gut gefallen hat war die Tatsache, dass es scheinbar auch ein Designupdate für die Darstellung darauf zu geben scheint. Etwas, was ich persönlich für sehr notwendig erachte. Denn der Bildschirm in den anderen Modellen sieht aus wie ein PC-Bildschirm im Hochformat mit Windows 7 darunter installiert. Wenn schon keine oder kaum Instrumente, dann sollte die elektronische Darstellung am Puls der Zeit sein und neue Standards setzen und nicht nur Funktionen erfüllen.

Ende 2017 soll es soweit sein und das Model 3 weltweit verfügbar und auslieferbar sein (laut dem Versprechen von Elon Musk). Allerdings ist Tesla in der Zwischenzeit für seine Verspätungen dieser Termine bekannt. Bestellen (beziehungsweise reservieren) kann man das Auto mit 1000$ Anzahlung allerdings bereits seit heute. Und so wurden bereits während der Vorstellung angeblich 115.000 Reservierungen entgegen genommen. Kein schlechter Anfang. Die, die bereits einen Tesla haben werden bei der Auslieferung bevorzugt. Wie groß die produzierten Stückzahlen dann tatsächlich sind, werden wir wohl erst in den kommenden 24-Monaten erfahren. Wie einige weitere spannende Details vielleicht auch noch. So sollen alle Autos serienmäßig mit einem Auto-Pilot Sicherheitsfeature kommen. Laut Elon Musk gibt es allerdings noch ein Ass im Ärmel, welches er erst kürzer vor der tatsächlichen Auslieferung auf den Tisch legen will. Es bleibt spannend.

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Hirn mit Ei

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Einst bei uns ums Eck – nun am Ammersee

Veröffentlicht am 19. February 2016 von Roman

Als leidenschaftliche Wiener mögen wir ja auch die Wiener Küche. Und da nicht nur Schnitzel, Würste und Apfelstrudel, sondern auch die vielen Innereien, die man allerdings immer weniger häufig (obwohl es nun scheinbar wieder mehr wird) auf den Speisekarten der Gastwirtschaften findet. Dennoch haben sich einige Wirte wieder darauf spezialisiert. Sei es der Wolf im Fünften, Petz im Gusshaus oder auch Josef Hohensinn im Achten. Letzterer war ein Schüler vom Starkoch Gerer und eignete sich dadurch die Liebe zu allen Lebensmitteln an. Nicht nur die vermeintlichen Gustostückerln vom Tier sollte man verwerten, sondern auch die Innereien. Quasi 'From Nose To Tail', eine Philosophie, die man auch bei vielen internationalen und hoch gelobten Restaurants wieder findet.

Beim Hohensinn haben wir viele schöne Genussmomente erlebt - und so einige klassische Schmankerln verdrückt. Nieren, Beuschel, Bries, ... – bei einem launigen Gespräch mit Josef Hohensinn über Innereien haben wir gestanden, dass uns allerdings Hirn noch auf unserer Erfahrungsliste fehlt (bzw. kaum vorhanden ist). Also wurde kurzerhand ein Termin vereinbart, wo wir ein spezielles Hirn-Menü kredenzt bekamen. Und zwar in unterschiedlichen Texturen: gebacken, pochiert und mit Ei. Vor der pochierten Variante hatten wir am meisten Respekt. Erkennt man da die eigentliche Zutat wohl noch am besten. Fazit aber ist: es war der beste Gang. Auch gebacken (geht ja immer und sozusagen alles) und als Eierspeise hat es uns sehr zugesagt. Auch wenn 3 Gänge mit Hirn in einem Menü ein wenig übertrieben sind, unsere Bedenken gegen diese Innerei haben wir allerdings abgelegt. Danke Josef.

Leider gibt es das Hohensinn nun nicht mehr, denn er und seine Frau haben ein neues Projekt in Bayern begonnen und wollen dort demnächst die Müllers Lust am Ammersee neu beleben. Ein ehrgeiziges Projekt. Ob Josef Hohensinn in den deutschen Landen allerdings auch diese Leidenschaft für weniger bekannte Zutaten vom Tier ausleben wird können, bleibt abzuwarten. Wir wünschen es ihm auf jeden Fall. Und vielleicht geht sich ja nach Eröffnung in diesem Jahr auch ein Besuch aus.

Müllers Lust, Kirschstraße 1, D-82396 Pähl

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