Jetzt neu: Richards Aquablog - unser Weg zum eigenen Aquarium

19. January 2013
Gepostet von: Richard
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Zum ersten Jahrestag eine neue Beleuchtung für die Korallen.

Nun läuft unser Aquarium seit fast einem Jahr. Viel ist passiert, viele Erfahrungen wurden gemacht. Schon seit längerem beschäftigte mich das Thema Beleuchtung. Die originale LED Beleuchtung meines Beckens schaute zwar sehr stylish aus und war mit ihren 21 Cree High Power Leds vor einem Jahr vorne mit dabei, aber die Zeit bleibt nicht stehen. Auch hatte die Software des Beleuchtungscomputers einige Bugs welche sich als ein wenig mühsam herausstellten. Zum Aufspielen der neuesten Software hätte ich ihn nach Italien schicken müssen wozu ich mich noch nicht durchringen konnte.

Ein zweiter Schwachpunkt war die Lichtintensität. Im Vergleich zu den herkömmlichen T8 Leuchtstoffröhren oder HQI Strahlern war die Lichtausbeute leider trotz Hochleistungs LEDs nicht gleichwertig. Das ist zwar für die Fische kein Problem, aber Korallen, vor allem kleinpolypige Steinkorallen leiden darunter. Damit sie gedeihen können und tolle Farben zeigen brauchen sie einfach ordentlich Licht.

Nach längerem Stöbern was es denn alles so am Markt erhältlich ist an LED Leuchten bin ich im Dezember über die neue Leuchte der deutschen Firma GHL gestolpert. Die Firma hat sich einen Namen gemacht mit hochwertigen Aquariencomputern. Nach kurzer Bedenkpause wurde die Mitras 6100Hv Leuchte am 30.12. geordert und kam letzte Woche in Wien an.

Im Vergleich zu meiner alten ELOS Leuchte sind die Möglichkeiten geradezu paradiesisch;-). Hatte meine alte Leuchte noch 21 LEDs (3x Rot, 6x Blau und 9x Weiß) hat die neue 72 in den Farben Blau, Königsblau, Neutralweiß, Kaltweiß, Tiefgrün, Gelb, Rot, Hyperrot und Hyperviolett. Alle 9 Kanäle lassen sich separat ansteuern und mittels bis zu 24 Dimmpunkten im Tagesverlauf programmieren. Der Lichtverlauf zwischen den Punkten, und auch das ist eine Neuheit, erfolgt völlig stufenlos (war früher bei LED nicht machbar). Desweitern lassen sich beliebige Farbkanäle der Nachtbeleuchtung zu einer Mondphasenansteuerung einsetzen. Auch Regentage können programmiert werden (mit frei wählbarer Verdunklungsintensität). Ebenso isteine Wolkensimulation möglich (min und max Verdunklungsphase können frei eingestellt werden, ebenso das max Zeitinterwall zwischen den Wolken. Und last but not least könnte man auch Gewitter machen grin (das will ich meinen Fischen aber ersparen)

Wie zu sehen ist, eine Spielwiese für den Beleuchter:-)

Gestern, am ersten Tag mit dem neuen Licht, waren die Korallen so weit geöffnet wie wir das bis jetzt noch nicht gesehen haben. Ich habe heute die Beleuchtungsintensitaät etwas zurüchgefahren um den Korallen keinen Sonnenbrand zu verpassen. Im laufe der nächsten Tage/Wochen werde ich wieder sukzessive hochfahren. Bin gespannt ob es dann mit SPS korallen klappt!

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02. November 2012
Gepostet von: Roman
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Heute konnte ich den recht scheuen Knallkrebs festhalten. Der lebt ja mit den beiden Grundeln in einer symbiotischen Beziehung. Wäwhrend der fast blinde und ziemlich scheue Knallkrebs die Höhle im Sand baut und immer wieder freischaufelt, wachen die Grundeln abwechselnd davor und schauen nach, ob auch kein böser Feind im Anmarsch ist. Das geht sogar soweit, dass die Grundeln scheinbar das Futter in die Höhle ziehen und der Knallkrebs sich nie sehr weit aus der Höhle wagen muss.

Das witzige war, dass die Grundeln schon ein paar Wochen vor dem Knallkrebs im Aquarium waren. Und kaum war der Knallkrebs da, haben sie sich kurz 'beschnuppert' und schon wurde eine gemeinsame Höhle gebaut und bezogen. Daraufhin waren alle drei ein paar Tage nicht mehr zu sehen. Da dachten wir schon, dass der Krebs die Grundeln aufgefressen hat. Aber irgendwann kamen die dann auf der anderen Seite unterm Stein wieder hervor. Immer wieder verblüffend, was die Natur so auf Lager hat und wie das scheinbar genetisch weitergegeben wird.

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In der/den Kategorie/n:
Aquarium
Fische
10. September 2012
Gepostet von: Roman
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Unser Nemo-Paar hat sich schon ganz gut eingelebt und entwickelt. Und scheinbar ist auch die Geschlechterfrage schon geklärt. Die Fische kommen nämlich geschlechtsunspezifisch zur Welt und entwickeln erst mit dem Wachstum ihr Ausrichtung. Der Größere wird zum Weibchen - der Kleinere zum Männchen. Und nachdem sich hier ein klarer Favorit durchgesetzt hat (frisst auch wie ein Scheunendrescher) ist das nun scheinbar auch geklärt. Noch nicht so ganz geklärt ist ihr Lieblingsplatz im Aquarium. Im Moment wandern sie von Koralle zu Koralle und (hauptsächlich das Weibchen) versucht sich darin zu verstecken. Nur das mögen manche Korallen eigentlich überhaupt nicht weil sie recht empfindlich auf Berührung reagieren. Die Dummerchen sollten ja eigentlich in der Anemone ihren Platz finden. Die haben sie bis dato aber noch gar nicht mal ausprobiert. Na man wird sehen, ob sie sich da irgendwann mal einquartieren werden.

Die Grundeln wiederum machen schon wie man sich das so erwartet. Dem Pärchen haben wir ja noch einen Knallkrebs dazu gekauft und sie haben sich auf Anhieb verstanden. Nun baut der Knallkrebs die Höhle und die Grundeln stehen davor (abwechselnd) Wache. Schon witzig, wie das in der Natur so funktioniert. Und woher sie das alles Wissen?

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In der/den Kategorie/n:
Anemonen
Fische
09. September 2012
Gepostet von: Roman
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2012 09 09 krabbe
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Also eigentlich im Becken. Das Luder hat sich gerade ein Steinstück mit einer Weichkoralle geschnappt und wollte alles in ihre Höhle ziehen. Wohl zum genüsslichen und unbemerken Verspeisen. Aber schon war die lange Pinzette da und schnappte den Übeltäter. Tja - aber das Rausfischen ist nur die halbe Maut - was tun mit so einem Lebewesen. Ins Becken retour geht nicht (und will man ja auch nicht) - und die Klospülung sorgt womöglich für eine Krabbeninvasion im Wiener Kanalsystem. Also einen Topf Wasser zum Kochen gebracht und dann kurzen Prozess. Ich denke, dass so eine kleine Krabbe in einem Topf mit sprudelndem Wasser nicht lange leiden muss.

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In der/den Kategorie/n:
Aquarium
Reinigung
Schädlinge
08. September 2012
Gepostet von: Roman
2012 09 09 wassertest
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Regelmäßig muss die Wasserqualität gemessen werden. Hier müssen sich alles Werte immer in einem guten Mittelmaß befinden. Nur so geht's den Fischlein gut und die Korallen können gut gedeihen. Wenn etwas abstirbt, dann muss es ziemlich schnell aus dem Becken. Vor allem bei so einem kleinen Meerwasseraquarium. Da können durch der Zerfalls-Prozess schnell einmal ein paar Peaks entstehen und dann eine Kettenreaktion auslösen.

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Aquarium
Chemie

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